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GEORGE MICHAEL - A DIFFERENT STORY

GEORGE MICHAEL - A DIFFERENT STORY

Regie Southan Morris
Kinostart 12.01.2006

Kritiken • GEORGE MICHAEL - A DIFFERENT STORY

14. Januar 2006 | GEORGE MICHAEL - A DIFFERENT STORY • Kritik • Der Spiegel

In einem Interview mit Katja Hofmann bekennt Pop-Star George Michael, naiv gewesen zu sein.

05. Januar 2006 | GEORGE MICHAEL - A DIFFERENT STORY • Kritik • Die Tageszeitung

Die interessanten Fragen lässt der Film aus, ein Blick unter die Oberfläche gelingt ihm nicht, kritisiert Sebastian Frenzel. "Michaels ursprüngliche Entscheidung gegen die Proud-to-be-gay-Öffentlichkeit, die viele seiner Kollegen wählen und sein eher erzwungenes Coming-out - das wären interessante Themen gewesen, um wirklich eine "andere Geschichte" zu erzählen, doch der Film lässt sie ungenutzt. Auch sonst verläuft dieser Porträtfilm mitunter etwas sehr glatt, was daran liegen mag, dass die Idee zum Film von George Michael selbst kam und der Ausführende Produzent zugleich sein Manager ist."

Januar 2006 | GEORGE MICHAEL - A DIFFERENT STORY • Kritik • br-online.de

Erklärungsansätze für die Orientierungslosigkeit und den Karriereknick liefert die Dokumentation laut Gunnar Mergner. "Ein Film, der alle Fans schon deswegen erfreuen dürfte, weil der Star selbst hier ohne spürbare Tabus seine eigene Geschichte kommentiert. ... Die Frage ist: Warum diese Lebensbeichte vor laufender Kamera? George Michael selbst lieferte die Idee für den Film. Da liegt die Vermutung nahe, dass hier ein Popstar, über den von Medienseite in den letzten Jahren kübelweise Spott und Häme ausgekippt wurden, auch einmal seine Sicht der Dinge darlegen will. So ist die Dokumentation denn auch angelegt."

31. Dezember 2005 | GEORGE MICHAEL - A DIFFERENT STORY • Kritik • Die Tageszeitung

Peter Unfried verabschiedet sich von George Michael. Der Film ist "ein Muss für Oberflächenkratzer. Markiert Michaels Abschied vom Pop. Da sieht man, dass neben dem Badboy-Quatsch und dem Schwulen auch Ironie ein Teil des Proll-Pakets Wham war."

23. Dezember 2005 | GEORGE MICHAEL - A DIFFERENT STORY • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Kai Müller bietet der Film Innenansichten einer männlichen Diva. "Michael kaufte den Machern das Material ab. Seine Geschichte könne von niemandem besser erzählt werden als von ihm selbst, befand er. Umso verwunderlicher ist, dass keine Heiligenlegende entstanden ist. Zwar orientiert sich das Porträt am genreüblichen Spannungsverlauf einer Künstlerexistenz. Darüber hinaus aber erzählt der Film vom Ende einer Ära. George Michael ist der letzte große Selfmademan des Pop. Er sagt: 'Pop ist ein schmutziges Wort geworden.'"

18. Februar 2005 | GEORGE MICHAEL - A DIFFERENT STORY • Kritik • Die Tageszeitung

Besonders tief blickt der Film für Harald Fricke nicht. "Das ist die Routine von Popstars, die man sonst auf VH-1 oder MTV werbeblockhäppchenweise zu sehen kriegt. Morris hat eine ansehnliche Homestory mit inniger Eigenheimkaminfeuer-Atmosphäre geliefert, und Michaels Entenarsch sieht auch klasse aus."

17. Februar 2005 | GEORGE MICHAEL - A DIFFERENT STORY • Kritik • Berliner Zeitung

In Zukunft werden wieder Michael George-Platten in Amerika gekauft werden, prophezeit Jens Balzer. Der Film rekonstruiert den künstlerischen Werdegang. "Tatsächlich ist A DIFFERENT STORY so etwas ein Nachruf zu Lebzeiten ... Zwei Aspekte sind an A DIFFERENT STORY besonders interessant. Zum einen, dass der Film weit weniger interessant ist als es die dazugehörige Pressekonferenz war. Zum anderen, dass er nach all den Vorwürfen des Anti-Amerikanismus, die George Michael anlässlich seiner Anti-Irak-Kriegs-Singles und -Videos gemacht wurden, in auffälliger Weise amerikanisch wirkt."

17. Februar 2005 | GEORGE MICHAEL - A DIFFERENT STORY • Kritik • Der Tagesspiegel

Matthias Oloew berichtet von der Pressekonferenz.

17. Februar 2005 | GEORGE MICHAEL - A DIFFERENT STORY • Kritik • Der Tagesspiegel

Eine konventionelle biografische Annäherung hat Kai Müller gesehen. "Freunde und Mitarbeiter kommen zu Wort, Elton John, Boy George oder Michaels Lebensgefährte Kenny Goss. Ein Mosaik aus Ansichten und Anekdoten, rasant montiert, streckenweise in Form einer Huldigung. ... Man lernt einen überraschend weltklugen Künstler kennen, der offen und uneitel über seine Homosexualität redet."

17. Februar 2005 | GEORGE MICHAEL - A DIFFERENT STORY • Kritik • Spiegel

Daniel Haas hat die Dokumentation gefallen. Dem Regisseur ist "eine Dokumentation gelungen, die mit viel Humor und Tempo einen Pop-Mythos menschlich werden lässt, ohne seinen Glamour einzuebnen. George Michael tritt hier als gefallener und wieder auferstandener Engel der Popindustrie in Erscheinung, ein mehrfach tot gesagter Megastar, der als kreativer David gegen den Industrie-Goliath Sony kämpfte. ... [Der Film ab und an] unterbrochen von mal selbstironischen, mal ernsten Reflexionen eines Superstars, der seinen Ruhm erst mit den Jahren verkraften und verwalten gelernt hat."

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