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WHITE NOISE - SCHREIE AUS DEM JENSEITS

WHITE NOISE - SCHREIE AUS DEM JENSEITS

Regie Geoffrey Sax
Kinostart 24.02.2005

Kritiken • WHITE NOISE - SCHREIE AUS DEM JENSEITS

24. Februar 2005 | WHITE NOISE - SCHREIE AUS DEM JENSEITS • Kritik • Berliner Zeitung

Als Kontaktbörse ist dieser Film unglaubwürdig, meint Peter Uehling. Aus der Idee ließe sich etwas machen. "Und der Regisseur Geoffrey Sax hat mit einer Reminiszenz an Antonionis BLOW UP ebenfalls den Zweifel eingebaut: Wenn nämlich die zunehmende Vergrößerung eines Ausschnitts das Bild auflöst und das, was man eben noch für ein Gesicht hielt, plötzlich alles mögliche sein könnte. Soweit ist der Film interessant und hat durchaus Gespür für Ungesagtes, Mehrdeutiges. Doch leider verliert die Geschichte gegen Ende ganz erheblich an Konzentration."

24. Februar 2005 | WHITE NOISE - SCHREIE AUS DEM JENSEITS • Kritik • Die Tageszeitung

Stefan Ortmann wollte die Geschichte glauben. "WHITE NOISE - SCHREIE AUS DEM JENSEITS ist das Spielfilmdebüt des britischen Regisseurs George Sax. Sein unterhaltsamer Flimmerkisten-Horror erzählt eine neue Poltergeist-Geschichte mit der üblichen Kontaktaufnahme über den TV-Bildschirm."

24. Februar 2005 | WHITE NOISE - SCHREIE AUS DEM JENSEITS • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Julian Hanich ist der versuch, mit übersinnlichem Horror ein wenig Schaudern zu verbreiten, nicht wirklich gelungen. "Und nicht zuletzt das Publikum hat keinerlei Grund, sich zu ängstigen: Dieser Film nistet sich nicht in versteckten Regionen der Erinnerung ein, von wo aus er bedrohliche Langzeitwirkung verbreiten könnte. Insofern darf man Kontakt mit WHITE NOISE wohl bald im Jenseits der Videotheken aufnehmen: Der Film wird sich still und leise im weißen Rauschen unseres Kinoalltags versenden."

24. Februar 2005 | WHITE NOISE - SCHREIE AUS DEM JENSEITS • Kritik • Junge Welt

Für Andreas Hahn ist dies "nur ein weiterer Versuch des Hollywood-Mainstream, familienfreundlichen Horror zu produzieren. ... Die Phantasie lebt davon, daß Technologie mehr Informationen transportiert als planbar ist. Im Störfall der Information, dem Rauschen (WHITE NOISE), steckt entweder zuwenig Information (Unsinn) oder zuviel (Rätsel). Es ist also billig wie ideal, das Rauschen als Medium des Übernatürlichen einzuordnen und in der Folge sozial zu systematisieren. Als kleinen Familienroman zum Beispiel. Aus dem weißen Rauschen filtert Michael Keaton die Stimme seiner toten Frau. Ordnung entspringt dem Geräusch."

Februar 2005 | WHITE NOISE - SCHREIE AUS DEM JENSEITS • Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare vorab bei filmz.de.

Februar 2005 | WHITE NOISE - SCHREIE AUS DEM JENSEITS • Kritik • film-dienst 04/2005

Jörg Gerle würde eher an die Existenz von Poltergeistern glauben als an die Geräusche aus der Zwischenwelt. Den Grund sieht er darin, "dass Regisseur Sax und Autor Niall Johnson zwar mit alltäglichem Material arbeiten, sich aber nicht die Zeit nehmen, einen wissenschaftlichen Überbau zu schaffen. ... Der zu Beginn skeptische Jonathan lässt sich allerdings zu schnell überzeugen, obwohl seine Zweifel nicht annähernd ausgeräumt wurden. So bleibt zwar eine diffuse Spannung, die sich aber schnell verflüchtigt, zumal der Film die Option offen lässt, dass Jonathan einem Humbug aufgesessen ist. Diese Orientierungslosigkeit könnte, wäre sie beabsichtigt, zu einem spannenden Film über die Leichtgläubigkeit führen, was dem Film jedoch völlig fern liegt."

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