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VERSCHWÖRUNG IM BERLIN-EXPRESS

VERSCHWÖRUNG IM BERLIN-EXPRESS

Regie Peter Dalle
Kinostart 17.02.2005

Kritiken • VERSCHWÖRUNG IM BERLIN-EXPRESS

17. Februar 2005 | VERSCHWÖRUNG IM BERLIN-EXPRESS • Kritik • Frankfurter Rundschau

Heike Kühn hat sich die Mühe gemacht, einige Zitate aufzudecken. "Ein delikates Schwarz-Weiß mit Abstufungen, die das Herz jedes Cineasten hüpfen lassen, begleitet Filmtricks aus den Vierzigern, die sich unmerklich mit Computeranimation mischen. Hinreißend altmodische Rückprojektionen erwecken den Eindruck, es zögen Landschaften am Zugfenster vorbei, Architekturmodelle kommen zum Einsatz, um die Nachkriegsatmosphäre einzufangen, künstlicher Schnee rieselt auf akribisch rekonstruierte Kostüme, in denen sich die Schauspieler bewegen, als hätten sie nie etwas anderes getragen. Die wunderbar verquere Handlung zahlt ihren Tribut an die Filmgeschichte und wirbelt dabei die Klassiker des ebenso eleganten wie komischen Suspense gekonnt durcheinander."

17. Februar 2005 | VERSCHWÖRUNG IM BERLIN-EXPRESS • Kritik • Frankfurter Rundschau

Yvonne Holl hat sich als geübte Krimi-Zuschauer nicht durchweg auf falsche Fährten locken lassen. "Was den Film so anziehend macht, ist neben dem schwarzen Humor die sorgfältig inszenierte und damit fast ehrerbietige Hommage an Klassiker der Filmgeschichte. Um die Optik von Vierziger-Jahre-Filmen zu unterstreichen, drehte Dalle hauptsächlich in Schwarz-Weiß. Dabei sind die Vorbilder vielfältig ... Das Dreiecksdrama um Ehepaar und Liebhaberin ist dem Film Noir entnommen; Gunnars Auftritte steigern sich zu Slapstick-Einlagen (die Geschmack-sache sein mögen: für den einen zum Kugeln, für den anderen etwas langatmig). Ein Pluspunkt ist die Besetzung mit schwedischen Stars."

17. Februar 2005 | VERSCHWÖRUNG IM BERLIN-EXPRESS • Kritik • Berliner Zeitung

Laut Philipp Bühler trifft hier Hollywood auf Monthy Phyton. "Der Film ist eine Hommage an Klassiker wie Agatha Christies MORD IM ORIENT EXPRESS, die cineastischen Anspielungen gelten vor allem Hitchcocks Meisterwerken EINE DAME VERSCHWINDER und DER FREMDE IM ZUG. Eine Parodie wie diese hier allerdings hätte sich damals niemand erlaubt. ... Bei genauerem Hinschauen sieht man auch, dass Dalle seinen Vorbildern nicht bis ins Letzte folgt. Das distinguierte Schauspiel von damals ist unwiederbringlich verloren. Die Mischung aus altmodischen Kameratricks und heutiger CGI-Technik entwickelt niemals die Suggestivkraft Hitchcocks. Aber die Nostalgie ist eine gnädige Muse, sie verträgt viel, die Karikatur genauso wie schwarzen Humor. Wer auf diesen Zug aufspringt, kann jedenfalls eine Menge erleben."

Februar 2005 | VERSCHWÖRUNG IM BERLIN-EXPRESS • Kritik • Filmz.de

Infos, Links und Kommentare vorab bei filmz.de.

Februar 2005 | VERSCHWÖRUNG IM BERLIN-EXPRESS • Kritik • film-dienst 04/2005

Es gibt mehrere Running Gag in diesem Film hat Ulrich Kriest festgestellt. "Augenzwinkernd, aber etwas zu selbstgefällig breitet Regisseur Dalle seinen nostalgischen Zitatenschatz aus, wobei er einzelne Einstellungen und Konfliktkonstellationen nahezu originalgetreu reproduziert und selbst vor der einzigartigen Mischung aus Zoom und Kamerafahrt aus Hitchcocks VERTIGO nicht halt macht. Weil VERSCHWöRUNG IM BERLIN-EXPRESS über seine Zitat-Bastelei hinaus aber wenig Substanz hat und der Film sich außerdem einige geschmacklose Anspielungen auf die NS-Zeit (Euthanasie; Tod durch Gas) nicht verkneifen kann, wird die Weile in diesem Zug-Film schnell lang."

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