| Regie | Alain Corneau |
Für Gunnar Decker ist WORTE IN BLAU "ein still-melancholischer, sehr poetischer Film. Wenn man ihn sieht, versteht man den Satz von Sartre: 'Ich hasse den Mythos der Kindheit, den die Erwachsenen geschaffen haben.'"
In WORTE IN BLAU gibt es keine heitere Kinderwelt, schreibt Christina Tilmann. "Ein Kind, das nicht sprechen will. Eine Frau, die nicht lesen kann. Ein Mann, der Angst hat, nicht mehr sehen zu können. Versehrte Menschen, die aus Angst verlernt haben zu kommunizieren. Wie die drei zusammenfinden, ist Thema von Alain Corneaus Psychodrama WORTE IN BLAU nach einem Roman von Dominique Mainard. Das geht gut, solange Anna im Vordergrund steht, die auf einer Taubstummenschule dann doch aufblüht. Camille Gauthier hat eine Ernsthaftigkeit, eine Kraft und einen Trotz, die den Film mühelos alleine getragen hätten."