Inhalt • THE HIDDEN BLADE
Japan um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Samurais Munezo und Samon kommen in ihren Heimatort zurück. Dann kommt eine Verschwörung der Clan-Mitglieder gegen deren Anführer ans Tageslicht, in die auch ein Dorfnachbar verwickelt ist. In einer kleinen Hütte in den Bergen wird er gefangen gesetzt. Als ihm aber der Ausbruch gelingt und er sich mit einer Geisel in einem Bauernhaus verschanzt, erhält ausgerechnet Munezo den Auftrag, ihn zu töten...
Kritik • THE HIDDEN BLADE • 16. Februar 2005 • Der Tagesspiegel
THE HIDDEN BLADE ist ein als Kostümfilm getarnter Denkfilm, behauptet Kerstin Decker. "Wieder erzählt Yoji Yamada in großen ruhigen Bildern - Langsamkeit ist eine Form der Höflichkeit, in Japan weiß man das. Nur wir Subjektivlinge mit unseren hektischen subjektiven Kameras haben das vergessen. Außerdem ist Yoji Yamada ziemlich alt, er braucht sich nicht mehr zu beeilen. Auch wenn THE HIDDEN BLADE viel konventioneller wirkt als der Vorgänger, das Thema ist noch deutlicher. ... Keine Angst, die Samurai führen keine Diskurse über solche Dinge, aber die Bilder haben einen doppelten Boden."