Inhalt • DAS HAUS AUS SAND UND NEBEL
Erst ist ihr der Mann davongelaufen. Dann verliert Kathy durch einen Verwaltungsirrtum auch noch ihr Haus und landet auf der Straße. Oberst Behrani, ein Flüchtling aus Iran, erhält bei der Zwangsversteigerung den Zuschlag. Er möchte seiner verarmten Familie durch das gewinnträchtige Haus am Meer einen standesgemäßen neuen Anfang in Amerika ermöglichen. Kathy möchte zurück in ihr Heim. Der Sheriff, der sie aus dem Haus warf, verliebt sich und schlägt sich auf ihre Seite. Der erbitterte Streit um das Haus, die letzte Hoffnung auf ein neues Leben, spitzt sich unaufhaltsam zu...
Kritik • DAS HAUS AUS SAND UND NEBEL • 17. Februar 2005 • Berliner Zeitung
Für Anke Westphal ist das Haus der "Ort einer gegenwärtigen, fließenden Unbestimmtheit, vor allem der Identitäten, symbolisiert aber perspektivisch auch Hoffnungen und Möglichkeiten und stellt außerdem die erinnerungsschwere Verbindung zur Vergangenheit her ... Ben Kingsley und Jennifer Connelly in den Hauptrollen sind - wir untertreiben hier noch - schlichtweg sensationell; und die Nebenrollen kann man kaum weniger rühmen. Der Nebel verhüllen den Blick auf das Haus; der Sand hemmt den Gang. Immer wieder entstehen an den Rändern Hollywoods Filme, die in scheinbar alltäglichen Geschichten etwas Grundsätzliches über die Verfasstheit der amerikanischen Gesellschaft erzählen."