Inhalt • DAS HAUS AUS SAND UND NEBEL
Erst ist ihr der Mann davongelaufen. Dann verliert Kathy durch einen Verwaltungsirrtum auch noch ihr Haus und landet auf der Straße. Oberst Behrani, ein Flüchtling aus Iran, erhält bei der Zwangsversteigerung den Zuschlag. Er möchte seiner verarmten Familie durch das gewinnträchtige Haus am Meer einen standesgemäßen neuen Anfang in Amerika ermöglichen. Kathy möchte zurück in ihr Heim. Der Sheriff, der sie aus dem Haus warf, verliebt sich und schlägt sich auf ihre Seite. Der erbitterte Streit um das Haus, die letzte Hoffnung auf ein neues Leben, spitzt sich unaufhaltsam zu...
Kritik • DAS HAUS AUS SAND UND NEBEL • 19. Februar 2005 • Die Tageszeitung
Am Beginn wußte Gerrit Bartels schon, daß der Film kein gutes Ende nehmen wird. "Er ist ein Film, der zu Herzen gehen will, dabei aber über weite Strecken ohne falsche, künstliche Sentimentalitäten auskommt. Ein ordentliches Hollywood-Melodram von der Sorte, die keine hoffnungsfrohen Zwischenhochs und Happy-Ends kennt, die zwischen Gut und Böse nicht unterscheidet, die keine Figur verurteilt und nur von Verlierern bevölkert wird. ... Bei aller gebotenen Rührseligkeit, aller Melodramatik, und das ist das Schöne und Interessante an diesem Film, den Perelman sehr getreu nach der Vorlage eines Romans von Andre Dubus III gedreht hat, produziert DAS HAUS AUS SAND UND NEBEL aber auch eine Art Gegenmodell zum amerikanischen Mythos des ständigen Unterwegsseins. Der Film erzählt von der Sehnsucht nach einem festen Zuhause."