Inhalt • FATELESS
Geschildert wird der Leidensweg eines 15-jährigen Jungen durch die deutschen Todeslager. Aus der Perspektive des heranwachsenden Jungen wird in detailgenauen Einzelheiten den Weg erzählt, den die jüdische Bevölkerung Budapests während des Zweiten Weltkriegs nahm: vom Zwang zum Kauf des gelben Sterns über dessen Annähen an die Kleidungsstücke bis zu den Deportationen; die verschiedenen Stationen in Auschwitz, Buchenwald und Zeitz; die Befreiung aus den Lagern und die Rückkehr ins Nachkriegs-Budapest.
Kritik • FATELESS • 01. Juni 2005 • fluter.de
Vielleicht müssen Holocaust-Filme ja genau so aussehen, meint Peter Zemla. "Nie lässt sich der Film, zu dem Ennio Morricone einen elegischen Score komponiert hat, dazu verleiten, das gezeigte Leiden in Elendsheroismus umzudichten. Gerade das aber lässt viele Szenen so nachhaltig wirken. ... Lajos Koltai, der bislang als Kameramann - er arbeitete unter anderem mit István Szabó oder Guiseppe Tornatore - in Erscheinung getreten ist, hat für sein Regiedebüt dieses Angebot angenommen und das Beste daraus gemacht: einen leisen, demütigen, tief empfundenen Film."