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NIU PI

NIU PI

Regie Liu Jiayin

Kritiken • NIU PI

16. Februar 2005 | NIU PI • Kritik • Die Tageszeitung

NIU PI ist der unauffälligste, spannendste und in seinem Desinteresse an einem breiten Publikum vielleicht der arroganteste Spielfilm aus China, meint Susanne Messmer. "Dieser Film beschäftigt den Zuschauer noch Tage, weil er ihn mit in die Wärme und die Verzweiflung dieser Familie zerrt und sperrt. Und er zeigt Großes in ein paar winzigen Gesten und Gesprächen ... In seinem verschärften Interesse am Alltag treibt er auf die Spitze, was Ende der Neunziger eine neue Generation, die so genannte sechste Generation von Filmemachern in China, begann: Auf eigene Faust drehten sie wirklichkeitsnahe, wilde Filme über verdrängte Themen wie Armut auf dem Land, Abwanderung in die großen Städte, Prostitution und Homosexualität."

14. Februar 2005 | NIU PI • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Christina Tillmann zeugt der Film von Dankbarkeit, nicht von Rebellion gegenüber den Eltern. "Lange Sequenzen sieht man nichts als Hände, die Hautstücke zuschneiden oder Gemüse für das Abendmahl, oder man hört Vater und Tochter über den Text für den nächsten Werbezettel diskutieren. Schmerzhaft nah, schmerzhaft eng das alles, wenn man zurückdenkt an die Weite der Mandschurei - und doch sehr humorvoll."

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