Inhalt • VERS MATHILDE
Seit 1993 leitet Mathilde Monnier das Centre Choreographique National de Montpellier, das nicht zuletzt für das Ausbildungsprogramm, das Monnier entwickelt hat, großes Ansehen genießt. Viele der Stücke, der sie für ihre elfköpfige Kompagnie entwickelt, werden europaweit auf Festivals eingeladen. Die Regisseurin beobachtet die Tänzerin.
Kritik • VERS MATHILDE • 14. Februar 2005 • Der Tagesspiegel
Der Regisseurin sagt man zu Recht Nähe zum Choreographischen nach, schreibt Silvia Hallensleben. "Probenarbeit, Arbeitsbesprechungen, auch eine Soloeinlage von Monnier zu P.J. Harveys Musik. Aber: keine biografischen Hintergrundinformationen, keine erläuternde Projektbegleitung. Überhaupt der Verzicht auf Narration, im Theater wie im Kino. ... Denis' Film zeigt nicht nur Bewegung. Er ist auch selbst mehr Prozess als Ergebnis: Eine Annäherung - an eine Arbeitsweise, eine Künstlerin, eine Frau. Ein Work-in-progress: Dabei kommen Körper und Texturen manchmal auch sinnlich-stofflich zum Greifen nah. Und dann wird es einfach nur schön."