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LÄNDLICHE ANSICHTEN: DER ALLTAG

LÄNDLICHE ANSICHTEN: DER ALLTAG

Regie Raymond Depardon
Kinostart 30.03.2006

Kritiken • LÄNDLICHE ANSICHTEN: DER ALLTAG

30. März 2006 | LÄNDLICHE ANSICHTEN: DER ALLTAG • Kritik • Die Tageszeitung

Der Regisseur erklärt Kira Taszman, warum er sich dem bäuerlichen Leben widmet.

29. März 2006 | LÄNDLICHE ANSICHTEN: DER ALLTAG • Kritik • fluter.de

Nana A. T. Rebhan hätte gern mehr erfahren. "In unspektakulären Bildern fängt der Filmemacher den Alltag dort ein. Seine Fragen sind bei den Interviews aus dem Off zu hören. Oft antworten die Menschen vor der Kamera sehr einsilbig mit ja oder nein – rasch stellt sich dadurch bei den Zuschauern/innen das Gefühl von Langatmigkeit ein. Depardon vermeidet zwar jedes idyllische Klischee, aber er beantwortet wenige der Fragen, die sich bei dem Thema einstellen. ... Der Alltag" ist ein freundliches Porträt von Menschen, die man nicht so oft zu sehen bekommt. Sein Film ist nicht mehr, aber auch nicht weniger."

12. Februar 2005 | LÄNDLICHE ANSICHTEN: DER ALLTAG • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Gregor Dotzauer fragt der Film, was es Neues gibt auf dem Bauernhof. Der Regisseur dokumentiert, "was er den maulfaulen Kleinbauern der Lozère, der Ardèche und der Haute-Loire noch entreißen kann. Hartnäckig fragt er nach aus dem Off und stört sie auf in ihrer Kauzigkeit und ihrem Festhalten an dem, was sie als ihre Aufgabe betrachten. Die Ergebnisse sind nicht überraschend, aber die Würde, die Depardon seinen einsamen Protagonisten schenkt, ist in ihrer unromantischen Nüchternheit einzigartig."

12. Februar 2005 | LÄNDLICHE ANSICHTEN: DER ALLTAG • Kritik • Die Tageszeitung

Harald Fricke hat ein Requiem für eine Landschaft gesehen. Der Regisseur achtet bewußt auf jene "Momente, in denen private Wünsche in den Biografien der scheuen Landbevölkerung durchschimmern. "Warum filmen Sie mich?", fragt eine argwöhnische Nachbarin, die zufällig ins Bild gerät; und eine andere Frau antwortet ihr: "Weil Sie da sind." Das sind die unhintergehbaren Tatsachen, der Istzustand, auf den es Depardon abgesehen hat. Unentwegt geschieht Wirklichkeit, an der der Filmemacher aktiv teilnehmen muss, damit sie nicht zur Fiktion gerinnt. Deshalb benutzt er die Kamera wie einen Fotoapparat, während die Dialoge dem eingefangenen Augenblick als eine Art akustische Bildbeschriftung dienen. Das ist die Stärke von PROFILS PAYSANS: Nie hat man den Eindruck, der Regisseur wollte den Niedergang mit jammernden Zeitzeugen belegen."

Februar 2005 | LÄNDLICHE ANSICHTEN: DER ALLTAG • Kritik • berlinale.de

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