| Regie | Luis Mandoki |
Für Torsten Landsberg birgt der Stoff eine bedrückende Aktualität. Der Film "führt die Schrecken des Krieges unmittelbar aus dem Blickwinkel eines betroffenen Kindes vor und schafft es dadurch, Schrecken, Verzweiflung und Hilflosigkeit beispiellos darzustellen. Regisseur Mandoki schildert die Zerbrechlichkeit der Kinder und die Liebe der Familie, die sie nicht vor ihrem Schicksal beschützen kann, bedrückend und eindrucksvoll. So eindrucksvoll, dass der Zuschauer sprach- und fassungslos im Kinosessel auf den Abspann starrt."
Sebastian Frenzel hat das Vorhaben - den Schrecken zu vermitteln - dem Film in jeder Minute angemerkt. "Weitaus komplexer aber ist die Frage, wie man dies tut. Hier scheint Regisseur Luis Mandoki nach dem zu simplen Motto vorgegangen zu sein: Je krasser die Darstellung, desto besser der Film. ... Kaum ertragen kann man eine Sequenz, in der eine Gruppe von kleinen Jungen vom Militär verschleppt und anschließend hingerichtet wird. Die Bilder sind nicht nur brutal, sondern zugleich unglaublich stilisiert und effekthascherisch. ... So geht das immer weiter in einem Film, dessen filmische Qualitäten hinter seinem überambitionierten Sendungsbewusstsein zurückbleiben."
Ralf Schenk wird einige Bilder des Films nicht vergessen.