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HORST BUCHHOLZ ... MEIN PAPA

HORST BUCHHOLZ ... MEIN PAPA

Regie Christopher Buchholz
Sandra Hacker
Kinostart 22.09.2005

Kritiken • HORST BUCHHOLZ ... MEIN PAPA

22. September 2005 | HORST BUCHHOLZ ... MEIN PAPA • Kritik • Die Tageszeitung

Nach anfänglicher Skepsis bescheinigt Detlef Kuhlbrodt der Dokumentation große Würde. "HORST BUCHHOLZ ... MEIN PAPA ist ein wunderbarer Film, mit wunderschön melancholischen S 8-Bildern aus dem Familienleben, dazu Ausschnitte aus den großen Filmen von Horst Buchholz, bei denen einem nicht nur auffällt, wie androgyn Buchholz wirkte, sondern auch, wie viele Männer überhaupt androgyn wirken. Es gibt bewegende Interviewpassagen mit der Mutter Myriam, einer gebürtigen Französin; es gibt auch eine Umarmung zwischen Vater und Sohn, bei der man das Gefühl hat, dass ihm derlei etwas schwer fällt."

22. September 2005 | HORST BUCHHOLZ ... MEIN PAPA • Kritik • Frankfurter Rundschau

Für Daniel Kothenschulte wird der private Dokumentarfilm zum universellen Lebensbild. "Wenn der Schauspieler Christopher Buchholz seinem auskunftsunwilligen Gegenüber all diese Fragen stellt, hat man das bestimmte Gefühl, er kenne die Antwort selber nicht. So unterscheidet sich sein Film HORST BUCHHOLZ ... MEIN PAPA von allen Prominentenporträts, die wir kennen. Es stecken zwei Filme darin, einer für die Öffentlichkeit und einer für die Familie. Der eine ist eine Liebeserklärung, der andere eine Teufelsaustreibung. Dass beide nicht unbedingt professionellen Standards genügen, dass die vom Filmemacher meist selbst geführte Videokamera auf Automatik steht, Belichtung und Ton eine Unmöglichkeit, das unterscheidet diese Arbeit wohltuend von aller Konfektion. Auf den dritten Film, den, der alles erklärt, warten wir vergeblich, und dieses Warten gibt ihm seine besondere Spannung."

22. September 2005 | HORST BUCHHOLZ ... MEIN PAPA • Kritik • Der Tagesspiegel

Hinreißend nennt Frank Noack die Dokumentation. "Die wenigen Filmausschnitte, die Christopher Buchholz und seine Partnerin Sandra Hacker finanzieren konnten, zeigen einen ungewöhnlich intensiven, kreativen Schauspieler, der noch berühmter hätte werden können."

21. September 2005 | HORST BUCHHOLZ ... MEIN PAPA • Kritik • Berliner Zeitung

Für Bert Rebhandl ist Christopher Buchholz nicht unbedingt sympathisch, sondern wirkt wie ein Eindringling. Er trägt "Dinge an die Öffentlichkeit, die dort nicht unbedingt hinmüssen. Er exponiert seine Mutter, seine Schwester, seine Tante, sich selbst und seinen Vater auf eine Weise, die hart an die Grenze des Zumutbaren geht. Es ist dann Horst Buchholz selber, dessen Präsenz die Dinge ins Lot bringt. Seine späte Zeit mag ein Verfall gewesen sein, geprägt durch Trinken, Verwirrung, Selbstaufgabe. ... Der Stolz, auch die Trauer dieser Haltung, sind faszinierend. Das Beharren dieses Mannes, kein nächster Heesters, kein lebendes Denkmal zu werden, sondern in seiner Mittelklassewohnung einfach auszuharren - das war als Strategie des Verschwindens sicher nicht ganz bewusst gewählt, wohl auch kein Protest, sondern einfach ein Ergebnis."

21. September 2005 | HORST BUCHHOLZ ... MEIN PAPA • Kritik • fluter.de

Selten hat Nana A. T. Rebhan ein solche perönliches Porträt eines Weltstars gesehen. "Sohn Christopher scheut sich nicht, diese Themen - ebenso wie die von Horst Buchholz selbst geleugnete Alkoholsucht - anzusprechen. Sein Porträt wird dadurch geradezu intim, aber es bleibt immer eine Liebeserklärung an einen Menschen, der ein störrischer Egozentriker war und ein begnadeter, bildschöner Schauspieler. Myriam Bru bringt es auf den Punkt: 'Er war ein monstre sacré - ein heiliges Monster.'"

21. September 2005 | HORST BUCHHOLZ ... MEIN PAPA • Kritik • fluter.de

Silke Kettelhake schreibt ein Porträt über Horst Buchholz.

17. September 2005 | HORST BUCHHOLZ ... MEIN PAPA • Kritik • Berliner Zeitung

Als sehr intim bezeichnet Wolfgang Kohrt die Dokumentation. "Christopher Buchholz wollte keine Hommage machen, und es ist keine Hommage geworden. Er wollte keinen Vatermord inszenieren, und auch das ist der Film nicht."

15. September 2005 | HORST BUCHHOLZ ... MEIN PAPA • Kritik • Frankfurter Rundschau

"Buchholz war eine schwierige Persönlichkeit. Verschlossen, aufbrausend, oft unnahbar. Das Frage-und-Antwort-Spiel mit seinem Sohn Christopher ist in dieser Dokumentation ein permanenter Kampf. Buchholz will eigentlich keine Auskunft geben. Schon gar nicht zu seiner Bisexualität, seinen Depressionen, seiner Alkoholsucht. ... Dass der Sohn die Spurensuche aufnimmt, erweist sich als Glücksfall. Ihm kann der Papa nichts vormachen."

08. September 2005 | HORST BUCHHOLZ ... MEIN PAPA • Kritik • Die Zeit

Laut Jörn Lau will der Sohn seinen Vater auf der Leinwand zeigen, 'wie er war': "sprachlos, scheu, alkoholkrank, wie ihn niemand kennt. Im Film scheint der Vater oft müde, bricht ab, wenn es um Bisexualität und Trinksucht geht, und schweigt."

11. Februar 2005 | HORST BUCHHOLZ ... MEIN PAPA • Kritik • Berliner Zeitung

Für Andreas Krause filmt der Sohn den berühmten Vater "unrasiert und im Jeanshemd auf dem Sofa, rauchend und trinkend, unschlüssig, spröde und abwehrend - zwischen einer Vergangenheit, die unwiderruflich vorüber war und einer Zukunft, die besser nicht mehr werden sollte. ... Auskunft über dieses Privatleben gab Horst Buchholz sichtlich ungern. Sein Blick war ängstlich und aggressiv zugleich."

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