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LOST AND FOUND

LOST AND FOUND

Regie Nadejda Koseva
Cristian Mungiu
Jasmila Zbanic
Stefan Arsenijevic
Mait Laas
Kornél Mundruczó
Kinostart 12.01.2006

Kritiken • LOST AND FOUND

12. Januar 2006 | LOST AND FOUND • Kritik • Berliner Zeitung

Für Jan Brachmann gefällt sich LOST AND FOUND sehr im Skurrilen, drängt die Osteuropäer nachdrücklich in die Besonderheitsfalle der Exoten. "LOST AND FOUND wurde von der Kulturstiftung des Bundes gefördert. Die Regisseure waren allesamt Teilnehmer des Talent Campus der Berlinale. Der Animationsfilm "Gene+Ratio" des Esten Mait Laas soll die sechs Filme verbinden. Doch die Metamorphosen eines durstigen Kastanienmännchens, seine Begegnung mit der vielbrüstigen Bienenkönigin und die Streifzüge eines fiesen, fetten Katers im Badeschaum zwischen Brüsten und Scham seines Frauchens sind allenfalls momentweise lustig. Gesagt wird damit - auch über generationalen Zusammenhang - nichts."

11. Januar 2006 | LOST AND FOUND • Kritik • Die Tageszeitung

Für Jochen Schmidt spiegelt sich das Verhältnis zwischen den Generationen in den Episoden. "Die Filme zeigen, welches Potenzial an Geschichten in diesen Ländern ruht, deren Kinoindustrie durch Krieg oder Wende weitgehend zerstört oder verkümmert ist. Es gibt kein großes Publikum, DVDs sind beliebter als der Kinobesuch, der nur für amerikanische Filme lohnend scheint. Der Blick geht gegen Westen, dass man sich mit seinen Nachbarn thematisch so nahe ist, wissen daher die wenigsten. Das Experiment, Künstler zu vernetzen (in der Vorbereitungen gab es Workshops, der Film wird in allen beteiligten Ländern vertrieben werden), ist also rühmlich."

11. Januar 2006 | LOST AND FOUND • Kritik • fluter.de

Laut Christian Hoffmann handeln die Geschichten von Verlust und Neuanfang. "Die Geldgeber betonen, die Kurzfilmkompilation sei mehr als die Summe ihrer Teile. Ein gemeinsamer Film sei aus ihnen entstanden, zum Thema Generationen. Das stimmt leider nicht. Zu unterschiedlich sind die kleinen Geschichten, die erzählt werden. ... Trotzdem ist LOST AND FOUND sehenswert - wann bekommt man schon einmal originelle Geschichten aus scheinbar so fernen und doch so nahen Ländern wie Rumänien und Bulgarien erzählt?"

02. Januar 2006 | LOST AND FOUND • Kritik • film-dienst 01/2006

Andrea Dittgen verweist auf ein Problem solcher Kurzfilmzusammenstellungen: "Wie immer bei solchen Projekten schwankt die Qualität erheblich; lediglich ein oder zwei Kurzfilme sind so gut, dass sie auch allein bestehen könnten. Der eine ist DAS RITUAL von Nadejda Koseva aus Bulgarien. ... Koseva baut nicht auf Worte, sondern ganz auf die stimmungsvollen, gegensätzlichen Bilder und reißt damit das Thema der Generationen an - für die Jungen ist die Hochzeit eine intime Sache, die sie lieber allein genießen wollen, auch eine Gelegenheit, in die Ferne zu reisen; zugleich erzählt die Regisseurin konzentriert und mit einer gewissen Spannung eine Geschichte über Toleranz jenseits von Zeit und Ort."

Januar 2006 | LOST AND FOUND • Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare bei filmz.de.

11. Februar 2005 | LOST AND FOUND • Kritik • Die Tageszeitung

Sebastian Frenzel hat mit Katrin Klingan, der Koproduzentin des Films, gesprochen.

11. Februar 2005 | LOST AND FOUND • Kritik • Der Tagesspiegel

Als mühsam bezeichnet S.H. das Projekt. "Für sich solide Filmarbeiten, die doch im verjüngten Forumsprogramm wie leblose Fremdkörper wirken. Wahrscheinlich eine Folgeerscheinung der Bürokratie, denn das Projekt wurde mit Gelderder Bundeskulturstiftung, Workshops und Beiräten quasi mit der Pipette hochgepäppelt. Eine staatssubventionierte Bewerbungsmappe also."

10. Februar 2005 | LOST AND FOUND • Kritik • Junge Welt

Die Idee zum Film dokumentiert vielleicht die mögliche Produktivität einer neuen Vielsprachigkeit, meint Andreas Hahn.

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