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SOMMERHUNDESÖHNE

SOMMERHUNDESÖHNE

Regie Cyril Tuschi
Kinostart 08.09.2005

Kritiken • SOMMERHUNDESÖHNE

13. Oktober 2005 | SOMMERHUNDESÖHNE • Kritik • Die Tageszeitung

Der Regisseur traut sich was, wenn er seinen Film in alle Richtungen fliegen lässt, meint Wilfried Hippen. "Mit solchen Tricks vermittelt der Film ganz unmittelbar seinen Übermut und seine Aufbruchstimmung. Zusammengehalten wird all das durch die Präsenz der Schauspieler, denen man gerne auch noch auf die staubigsten Feldwege Spaniens folgt. ... Wie die meisten Debütanten will auch Cyril Tusch ohne Rücksicht auf Verluste zeigen, was er alles kann. Da klappt längst noch nicht alles, aber man schaut gerne und ist gespannt auf seinen nächsten Film."

12. September 2005 | SOMMERHUNDESÖHNE • Kritik • Der Tagesspiegel

Als romantische Reise durchs Spiegelbild zum Selbst bezeichnet Silvia Hallensleben den Film. "Regisseur Cyril Tuschi - selbst schon in den Mittdreißigern - hat sie in seinem Spielfilmdebüt mit offensichtlichem Enthusiasmus und Einfallsreichtum in Szene gesetzt. Die Déjà-vus dominieren dennoch. Und leider sind Details der Inszenierung mitunter so plakativ geraten, wie es die Dramaturgie gegensätzlicher Hauptfiguren und ihre stereotype Besetzung nahe legt. In einer Komödie hätte das funktioniert. So bleibt das Reizvollste an diesem Roadmovie das dezidiert antiromantische Europabild, durch das die beiden fahren."

09. September 2005 | SOMMERHUNDESÖHNE • Kritik • Die Tageszeitung

"SOMMERHUNDESöHNE ist Cyril Tuschis erster Spielfilm. Ein Road-Movie ist es geworden - aber was für eines: Unbekümmert erzählt Tuschi drauf los, reiht Einfall an Einfall, als ob es kein Morgen gäbe. Zum Glück kann er sich bei dieser halsbrecherischen Fahrt ganz auf seine Hauptdarsteller verlassen. Fabian Busch und Stipe Erceg spielen mit Verve und machen so die Unstimmigkeiten der Handlung schnell vergessen. ... Der Film tänzelt so gekonnt an der Grenze zwischen Realität und Fiktion entlang, dass man bald jeden Halt verliert. Die Handkamera entwirft wackelige Bilder, sie taucht den Film in ein diffuses, unwirkliches Licht. Die einzelnen Szenen sind schnell, manchmal hastig geschnitten. Abrupt wird der Zuschauer aus der Wirklichkeit in den Traum und wieder zurückgeworfen."

08. September 2005 | SOMMERHUNDESÖHNE • Kritik • Berliner Zeitung

Ein wildes, durchgeknalltes Debüt sah Anke Westphal. "Der Regisseur Cyril Tuschi ist offenbar nicht nur ein liebenswerter Spinner, sondern auch einer von Berlins noch unbekanntesten, dafür aber konsequentesten Romantiker. ... Schön an SOMMERHUNDESöHNE ist auch, dass das Romantische hier oft so komisch ist. In diesem kleinen, so zärtlich-struppigen Film, der mit Fabian Busch und Stipe Erceg großartig besetzt ist, wohnt tatsächlich der Sommer, und es suchen hier die Söhne nach Vätern und nach sich selbst; nur die Hunde haben wir vermisst - oder übersehen? -, aber dafür gibt es Lebendgeflügel als Reisebegleitung."

08. September 2005 | SOMMERHUNDESÖHNE • Kritik • Neues Deutschland

Gunnar Decker ist der Film zu lau und treuherzig. "Vielleicht wäre es ein passabler Film geworden, wenn Frank und Marc einfach bei Ikea auf dem Parkplatz stehen geblieben wären. Wo sie sich ihrer Gegensätzlichkeit ohne äußere Ablenkung hätten widmen können. Jugend in ihrem Widerspruch. Zwei, die sich sonst nie begegnet wären, zusammengesperrt. Der Behütete und der Außenseiter. Das Wohnmobil als klaustrophobischer Ort, der zur Selbsterkenntnis zwingt. Leider fahren sie dann los und der Film verläuft sich."

07. September 2005 | SOMMERHUNDESÖHNE • Kritik • fluter.de

Ernst Kramer mag dieses melancholische, hübsch außergewöhnliche Roadmovie. "SOMMERHUNDESöHNE ist ein mutiger Film. Es gibt kaum eine stringente Handlung, vieles bleibt unerklärt, Konflikte werden nicht dramaturgisch ausgewertet. Die Protagonisten/innen verlieren sich oft aus den Augen, aber danach gibt es oft quasi wundersame, weil vollkommen unwahrscheinliche Wiedersehen, als ob sie durch ein magisches Band aneinander gebunden sind: ein wahrlich lyrisches Prinzip. Leider fehlt dem Film jedoch die visuelle Kraft, der eigene Stil, die Tiefe und die Behutsamkeit, mit der Rätsel- und Traumhaftes seinen Weg zu den Zuschauer/innen finden kann."

01. September 2005 | SOMMERHUNDESÖHNE • Kritik • film-dienst 18/2005

Eine sympathische Ausnahme bietet SOMMERHUNDESöHNE im Reigen der vielen deutschen Debütfilme, meint Stefan Volk. "Die Buddy-Komödie um zwei Freunde wider Willen steckt voller handwerklicher Unzulänglichkeiten, Anschlussfehler und handlungslogischer Brüche, und im direkten Vergleich mit manch anderem Newcomer schneidet Tuschis eher ungelenke Fingerübung zunächst einmal schlecht ab. Dafür aber durchweht den Film eine vorprofessionelle Experimentierfreude, eine kreative Energie, die ihn trotz aller Ungereimtheiten aus der oft monoton ausgefeilten Masse hervor hebt. ... Ein echter Erstling also, an dem sich alles besser machen ließe - und doch bleibt zu hoffen, dass sich Tuschi für seinen nächsten Film ein wenig von seinem enthusiastisch-dilettantischen Übermut bewahrt."

September 2005 | SOMMERHUNDESÖHNE • Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare bei filmz.de.

September 2005 | SOMMERHUNDESÖHNE • Kritik • br-online.de

Dank eigenwilligem Humor, exzentrischen Typen und bizarren Locations hebt sich dieses Erstlingswerk für Kirsten Liese erfrischend ab von Dutzenden anderer solcher Filme. Von "Pannen und Schwierigkeiten profitiert dieser unspektakuläre, sperrige, kleine Low-Budget-Film, der unerwartet ein Überraschungshit auf den Hofer Filmtagen wurde. Nicht zuletzt sind es die unverbrauchten Gesichter der Darsteller, die diesen durch und durch verrückten Trip anrührend mit Leben füllen. Auch wenn sich ein paar technische Mängel und dramaturgische Schwächen nicht verleugnen lassen: an Originalität ist SOMMERHUNDESöHNE kaum zu überbieten."

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