SAW

film-zeit Film: SAW
Regie James Wan
Kinostart 03.02.2005

Inhalt • SAW

Der Fotograf Adam und der Arzt Dr. Lawrence Gordon erwachen, jeweils an ein Rohr gekettet, in den gegenüberliegenden Ecken eines heruntergekommenen Kellerraums. Zwischen ihnen liegt ein Toter in einer Blutlache. Keiner der beiden weiß, wie sie hierher geraten sind. Doch ihr Peiniger hat überall im Raum Hinweise verstreut, die ihnen die Freiheit bringen können. Schnell wird den beiden klar, dass nur einer überleben kann. Zur gleichen Zeit ist Police Detective David Tapp dem Entführer auf den Fersen...

Kritiken • SAW

03. Februar 2005 | Kritik • Berliner Zeitung

Philipp Bühler sagt zum Anfang: Niemand muss diesen Film sehen. "Der australische Regisseur James Wan dreht den Spieß gewaltig um, indem er aus der Perspektive der Opfer erzählt. Oft geht er dabei zu weit. Auf die alte Horrorregel, das Undenkbare dem Kopf des Zuschauers zu überlassen, ist gepfiffen. Dennoch muss man Wan zugestehen, sich im surrealen Reich der Albträume ganz gut auszukennen. Einen solch scheußlich ausgeleuchteten und perfide effektiven Horrorthriller hat man lange nicht gesehen."

02. Februar 2005 | Kritik • Der Stern

Hauke Friederichs hat ein umstrittenes Meisterwerk des realen Grauens gesehen. Die Macher bringen frischen Wind ins Genre. "Ihre Geschichte ist spannend wie SIEBEN, wenn auch weniger subtil. In beiden Filmen bleibt der psychopathische Täter zunächst unsichtbar. Er hat ein grausames Netz gesponnen, in dem sich seine Opfer und die Polizisten verfangen. Bei SAW sind die Helden aber keine smarten, wehrhaften Ermittler, sondern hilflose Gefangene. Die Schauspieler Whannell (Adam) und Elwes (Lawrence Gordon) überzeugen als verzweifelte Gefangene. Obwohl die ersten Filmminuten fast ausschließlich in dem Waschraum spielen, gelingt es Regisseur Wan eine enorme Spannung aufzubauen."

Februar 2005 | Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare vorab bei filmz.de.

Februar 2005 | Kritik • filmz.de

Der Film kommt ungeschnitten in die Kinos teilt die Pressemitteilung des Kinowelt Filmverleihs mit.

Februar 2005 | Kritik • film-dienst 03/2005

Die Filmstudenten haben das Tor nach Hollywood aufgestossen, konstatiert Michael Kohler. Sie haben "das Horrorgenre gefleddert und aus den Leichenteilen ein trauriges Monster von einem Film zusammengesetzt ... Es mag an der Unerfahrenheit der beiden liegen, dass Wan und Whannell in ihren Figuren nichts weiter als dramaturgische Funktionen erkennen können, und in den Wendungen einer Geschichte nicht mehr als Winkelzüge. ... Es ist also durchaus verständlich, wenn sich zwei Neulinge dadurch hervortun wollen, dass sie ihre Vorbilder kumulieren und nach Möglichkeit auch übertrumpfen. Allerdings sollte man dazu das notwendige schriftstellerische und inszenatorische Talent mitbringen, welches Wan & Whannell ganz offensichtlich nicht besitzen."

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