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WELTMARKTFÜHRER - DIE GESCHICHTE DES TAN SIEKMANN

WELTMARKTFÜHRER - DIE GESCHICHTE DES TAN SIEKMANN

Regie Klaus Stern
Kinostart 03.02.2005

Kritiken • WELTMARKTFÜHRER - DIE GESCHICHTE DES TAN SIEKMANN

05. Februar 2005 | WELTMARKTFÜHRER - DIE GESCHICHTE DES TAN SIEKMANN • Kritik • Die Tageszeitung

Detlef Kuhlbrodt hat nicht allzu viel über den Neuen Markt erfahren. "Darüber detailliert zu berichten wäre vielleicht auch öde und zu langwierig. Der Film ist oft sehr lustig und sein Held nicht unbedingt unsympathisch. Halt so ein leicht nerdiger Schwätzer mit Spezialwissen, ökonomischer Fantasie und einem jungshaften Hang zu Statussymbolen. Interessant ist noch, dass die grotesken Mitarbeitermotivationsstrategien und der betont flachhierarchische Umgang der Leute in der biodata-Firma irgendwie an die Post-89er-taz erinnern."

04. Februar 2005 | WELTMARKTFÜHRER - DIE GESCHICHTE DES TAN SIEKMANN • Kritik • Berliner Zeitung

Dem Siegerlächeln folgt die Panikblässe, meint Christian Bommarius. Der Regisseur "enthält sich jeglichen eigenen Urteils, er vertraut vollkommen und völlig zu Recht den Bildern, die er zeigt, und den Worten, in denen die Tan-Siekmann-Welt sich zur Sprache bringt. Es ist die Sprache, die in diesem Land vor kurzem noch die Umgangssprache war, wer sie heute hört, der glaubt, Zeuge eines Gesprächs Verrückter zu sein. Dieser fabelhafte Film endet mit dem Gestammel Siekmanns über die Hoffnung."

04. Februar 2005 | WELTMARKTFÜHRER - DIE GESCHICHTE DES TAN SIEKMANN • Kritik • Der Freitag

Für Matthias Dell war der Neue Markt ein Mosaik fortgeschrittenen Wahns. "Zahlungsunfähigkeit ist kein Ende, sondern die Verweigerung desselben. Sie verlängert die Geschichte ins endlos Ungewisse. WELTMARKTFÜHRER heißt im Untertitel DIE GESCHICHTE DES TAN SIEKMANN, aber so wie Stern sie erzählt, sperrt sie sich gegen ein Ende. Die Geschichte bleibt, wenn man so will, in der erzählerischen Insolvenz gefangen, und wenn man Siekmann so sieht, der gern ein deutscher Ikarus wäre, dann ist das vielleicht das Schlimmste, was ihm passieren kann: dass es ein Ende nicht gibt."

Februar 2005 | WELTMARKTFÜHRER - DIE GESCHICHTE DES TAN SIEKMANN • Kritik • film-dienst 03/2005

Der Regisseur setzt ein faszinierendes Puzzle eines wundersamen Zeitgenossen zusammen, meint Reinhard Lüke. Der Film ist "weder eine Rekonstruktion noch eine Analyse dieses wundersamen Börsenbooms (obwohl er als Hintergrund stets präsent ist), sondern in erster Linie ein Annährungsversuch an jenen nicht minder wundersamen Tan Siekmann in den Jahren nach seinem ökonomischen Kollaps. ... Klugerweise verzichtet der Film bei allen Elementen der Realsatire jedoch gänzlich darauf, seinen Protagonisten vorzuführen, was fraglos ein Leichtes gewesen wäre. Gerade diese kluge Zurückhaltung macht den Dokumentarfilm zu einer ebenso spannenden wie kurzweiligen Charakterstudie."

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