Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

EINE ANDERE LIGA

EINE ANDERE LIGA

Regie Buket Alakus
Kinostart 26.01.2006

Kritiken • EINE ANDERE LIGA

27. Januar 2006 | EINE ANDERE LIGA • Kritik • Der Tagesspiegel

Von den filmüblichen Klischees hält sich laut Silvia Hallensleben die Regisseurin erfreulich fern. "Ein Coup der Regisseurin ist Hayats Besetzung mit Karoline Herfurth, die nach Erfolgen unter anderem in Dennis Gansels Komödie MÄDCHEN MÄDCHEN derzeit auf der Ernst-Busch-Hochschule ihr Handwerk perfektioniert. Dabei scheint sie schon alles zu können, so wie sie sich im Zwischenreich von Verletzlichkeit und Stärke bewegt. Aufgesetzt wirken die humoristischen Elemente in Anlehnung an KICK IT LIKE BECKHAM. Dukens Trainerfigur kommt nicht über die Macho-Karikatur hinaus, die Alternativ-Mannschaft des SV Schanze erscheint als Multikultur-Klischee. Das mag dem Film bei seiner Zielgruppe helfen, die in der Jugendliga liegt."

26. Januar 2006 | EINE ANDERE LIGA • Kritik • Neues Deutschland

Es ist die Geschichte von Wut und Rebellion, schreibt Gunnar Decker.
Vielleicht erscheint die Geschichte "ein wenig klischeeartig und ausrechenbar. Aber die Bilder entziehen sich jedem Klischee. Die in Istanbul geborene deutsch-türkische Regisseurin Buket Alakus kennt das Pendeln zwischen Fremdheit und Nähe, hat den Außenseiterblick, der genauer sehen lässt. So haben wir nicht nur einen kunstvoll gebauten, auch einen sensiblen Film über das Akzeptieren dessen, was man ist, darüber, was aller Toleranz zugrunde liegt: das Miteinander und nicht Gegeneinander."

26. Januar 2006 | EINE ANDERE LIGA • Kritik • Berliner Zeitung

Daniela Pogade hat sich von der Liebe zum Leben überzeugen lassen.
"Die Idee des Films mag nicht umwerfend neu sein, aber es ist ein guter Film - einer, der sich nicht im Sentiment wälzt, sondern entschlossen voranschreitet, wenn er auch gelegentlicher Lautmalerei nicht ganz entgeht. Es ist der zweite Spielfilm der in Istanbul geborenen, in Hamburg aufgewachsenen Regisseurin Buket Alakus. Sie scheint geeignet, dem deutschen Film zu mehr Puls zu verhelfen, worin sie ihrem Kollegen Fatih Akin folgt. ... Schönes ist dem Film auch zu einer schwierigen, aber innigen Vater-Tochter-Beziehung eingefallen."

25. Januar 2006 | EINE ANDERE LIGA • Kritik • fluter.de

Cristina Moles Kaupp mag den Film. "Regisseurin Alakus hätte auf einige Überzeichnungen verzichten können, dennoch stellt ihr unterhaltsamer Film ernsthafte und wichtige Fragen. Etwa wie man mit Trauer umgeht, seine Ängste zügelt, Gefühlen vetraut und etwas Neues wagt. Und nicht zuletzt geben Karoline Herfurth und Ken Duken in den Hauptrollen ihr Bestes - damit auch die Liebesgeschichte von Hayat und Toni überzeugt."

25. Januar 2006 | EINE ANDERE LIGA • Kritik • br-online.de

Für Kirsten Liese ist dies ein wunderbarer Film über die Kunst, mit sich selbst zufrieden zu sein. "EINE ANDERE LIGA, der zweite Spielfilm der in Hamburg aufgewachsenen türkischen Regisseurin Buket Alakus, ist nicht nur ein vitales Kammerspiel, das Mut macht, Schicksalsschläge kraft der Liebe und neu gewonnener Lebensfreude zu überwinden. Es ist vor allem auch das Porträt einer außergewöhnlich starken Frauenpersönlichkeit, und davon gibt es ja nicht allzu viele im deutschen Kino. Ein Glücksfall auch, dass die Hauptpartie ideal mit einer großartigen Karoline Herfurth besetzt ist ... Die Intensität, mit der Karoline Herfurth trotzig ihren Willen durchsetzt, Sehnsucht nach Verständnis Ausdruck verleiht und mit schmerzerfülltem Blick unter ihrem vermeintlichen körperlichen Makel leidet, lässt niemanden kalt."

19. Januar 2006 | EINE ANDERE LIGA • Kritik • film-dienst 02/2006

Den Wille zur international kompatiblen Unterhaltung verzeiht Alexandra Wach der unentschiedenen, schlicht mutlosen "Dramödie" nicht. "Nicht mit Musik von deutschen Nachwuchsbands, sondern mit Brit Pop unterlegt sie jede zweite Szene und bedient sich einer aufwändigen Bildsprache, als gelte es einen Werbeclip für die Weltmeisterschaft zu drehen. Großaufnahmen dribbelnder Mädchenbeine, Zeitlupe und dramatische Trainingsmühsal im Regen, bei der kein Kopfball gelingen will, dienen als pittoreske Intermezzoi in einer Geschichte, die eigentlich gar nichts mit Sport zu tun hat. Geradezu verzweifelt bemüht, niemandem weh zu tun, flüchtet sich Alakus auf ein soziologisch undefinierbares Terrain, das erst durch die penetrant ins Bild gehaltenen Nationalembleme und den Einsatz von Ethno-Pop als türkisch zu erkennen ist."

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,37413