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WAHRHEIT ODER PFLICHT

WAHRHEIT ODER PFLICHT

Regie Jan Martin Scharf
Arne Nolting
Kinostart 01.06.2006

Kritiken • WAHRHEIT ODER PFLICHT

08. Juni 2006 | WAHRHEIT ODER PFLICHT • Kritik • Frankfurter Rundschau

Laut Heike Kühn ist WAHRHEIT ODER PFLICHT eines der schönsten Beispiele für die Renaissance des deutschen Films. "Die Szene, in der Annika versucht, ihren Eltern die Wahrheit zu sagen, hat eine groteske Größe wie aus einem Film von Billy Wilder. Mit dieser fulminanten Mischung aus psychoanalytischem Scharfsinn und komischen Übermut ist WAHRHEIT ODER PFLICHT eines der schönsten Beispiele für die Renaissance des Deutschen Films. Der Film, so die beiden Regisseure, die gemeinsam auch das Drehbuch schrieben, habe ein Viertel dessen gekostet, was die Herstellung eines Tatort verschlinge. Nicht auszudenken, was die Sendeanstalten sparen und an Qualität gewinnen könnten."

01. Juni 2006 | WAHRHEIT ODER PFLICHT • Kritik • Der Tagesspiegel

Realitätsnah setzt sich der Film mit schulischem Versagen auseinander und wird trotzdem seinem Unterhaltungsanspruch für die jugendliche Zielgruppe gerecht, schreibt Martin Schwickert. "In ihrem Kinodebüt halten sich Jan Martin Scharf und Arne Nolting streng an die Perspektive der Schulabgängerin, was dazu führt, dass die Erwachsenenfiguren etwas schematisch geraten. Jochen Nickel spielt den Vater als cholerischen Pappkameraden, Therese Hämer übt sich ähnlich plump in mütterlicher Ignoranz. Aber – und darauf kommt es an – es macht Spaß, den beiden jugendlichen Hauptfiguren zuzusehen. Katharina Schüttler (SOPHIIIIE) balanciert als Gefangene im eigenen Lügengebäude am Rande des Nervenzusammenbruches, Thomas Feist entwickelt spröden Charme als Freund in der Not."

31. Mai 2006 | WAHRHEIT ODER PFLICHT • Kritik • fluter.de

Silke Kettelhake beschreibt den Film und dessen Thema.

31. Mai 2006 | WAHRHEIT ODER PFLICHT • Kritik • br-online.de

Eine der besten deutschen Komödien des Jahres sah Carlos Gerstenhauer. "Hier kommt eine deutsche Komödie einmal ohne Brachialhumor, Gesichtsakrobatik, Dialektattacken und anderen Folterinstrumenten des schlechten Geschmacks aus. Auch ist weit und breit kein vermeintlicher Kino-Star oder deutscher TV-Entertainer zu entdecken. Wie ist das möglich? Hier haben zwei sehr talentierte Filmemacher sich einmal nicht von abgenudelten Marketing-Rezepten korrumpieren lassen, sondern erzählen ihre Geschichte angenehm unsentimental und genau. ... So ein Szenario muss man managen können, Katharina Schüttler, in der Rolle von Annika, gelingt das wunderbar, auf einem schmalen Grat zwischen Hilflosigkeit und Tollkühnheit."

25. Mai 2006 | WAHRHEIT ODER PFLICHT • Kritik • film-dienst 11/2006

Auf dem schmalen Grat von (Jugend-)Komödie und (bürgerlichem) Katastrophenfilm bewegt sich der Film laut Horst Peter Koll. "Das ist im Kern nichts anderes als eine der gängigen Coming-of-Age-Geschichten um Selbstfindung und -behauptung eines jungen Menschen, wie sie im jungen deutschen Film immer wieder erzählt werden und fast schon zur Konvention geworden sind. Doch die gängige Folie wird hier zum reizvollen Ausgangspunkt für eine ganze Reihe subtil beobachteter und verdichteter Details ... Emotional glaubwürdig wird die Geschichte vor allem durch die uneingeschränkte Sympathie der Regisseure für ihre ebenso haltlose wie doch stets auch charakterfeste Hauptfigur. Die faszinierende Katharina Schüttler haucht Annika viel Leben ein und speist sie dank ihres souveränen Spiels mit der notwendigen Glaubwürdigkeit."

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