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HALLESCHE KOMETEN

HALLESCHE KOMETEN

Regie Susanne Irina Zacharias
Kinostart 19.01.2006

Kritiken • HALLESCHE KOMETEN

18. Januar 2006 | HALLESCHE KOMETEN • Kritik • fluter.de

Silke Kettelhake mag den Film. "Peter Kurth gibt den grandiosen Loser Karl mit fettigem Haar, im Unterhemd mit der undefinierbaren Farbe. Was Weiß war, das war einmal. Der Film lebt nicht nur von seinen hervorragenden Darstellern/innen, sondern ebenso von der Ästhetik der Plattenbauten, von der Tristesse einer Kulisse, die eben nicht nur Kulisse ist, sondern für die vielen Arbeitslosen in den Gebieten der ehemaligen DDR leider Realität ist."

17. Januar 2006 | HALLESCHE KOMETEN • Kritik • film-dienst 02/2006

Das sozialrealistische Nachwendedrama erzählt laut Stefan Volk eine zartbittere Vater-Sohn-Geschichte. "Handwerklich gibt es an dem Debüt kaum etwas auszusetzen, und dank der erstklassigen Hauptdarsteller, die den markanten Figurenschnitt dezent unterspielen, berührt das Schicksal der Protagonisten, ohne ins Rührselige abzugleiten. HALLESCHE KOMETEN ist ein schöner kleiner Film, ein Lehrstück über Trauer, Hoffnung und Solidarität. Didaktisch präzise lässt er kaum Fragen und nur wenig Deutungsspielraum offen. ... Zacharias' Erstling ist kein mit Herzblut geschriebener und mit Verve gedrehter Geniestreich, aber ein klug durchdachtes, kurzweilig und unaufgeregt inszeniertes Drama, das angenehm aus dem oft pompösen Kinodurchschnitt herausragt."

02. Januar 2006 | HALLESCHE KOMETEN • Kritik • epd-filn 01/2006

Raimund Gerz kommt auch dieser Film nicht "ohne die spezifische Ästhetik des Um- und Abbruchs in den neuen Bundesländern nicht aus: Plattenbauten allüberall, überwucherte Spielplätze und andere längst zu Bild-Ikonen erstarrte Accessoires der Ost-Tristesse. Diese Impressionen aber sind nicht dominant, sondern bilden nur die Kulisse für die kammerspielartigen Szenen, die vor allem bei der Darstellung des Vater-Sohn-Verhältnisses überzeugen. Da hätte es der überdeutlichen Symbolik, derer sich die Regisseurin bisweilen bedient, nicht bedurft, etwa wenn Ben die Landkarte von Nordamerika, dem Ziel seiner Träume, zerreißt oder ein Diaprojektor das Porträt der Mutter auf Karls massigen Körper wirft."

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