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DAS LÄCHELN DER TIEFSEEFISCHE

DAS LÄCHELN DER TIEFSEEFISCHE

Regie Till Endemann
Kinostart 07.07.2005

Kritiken • DAS LÄCHELN DER TIEFSEEFISCHE

07. Juli 2005 | DAS LÄCHELN DER TIEFSEEFISCHE • Kritik • Die Tageszeitung

Die Stärke des Films liegt für Anke Leweke in den einfachen, aber durchaus wirksamen Beobachtungen. "Immer, wenn der Regisseur einfach mitgeht, schaut und zuhört, fühlt man sich seinen Figuren am nächsten. ... Vielleicht hätte Endemann einfach noch mehr solcher Stimmungen und Situationen einfangen sollen. Doch leider muss er uns die Misere doppelt und dreifach erklären. ... Trotz dieses Hangs zum Auserzählen gelingt DAS LÄCHELN DER TIEFSEEFISCHE ein schöner Balanceakt. Die wenig aussichtsreiche Zukunft von Endemanns Helden wird sich nicht bleischwer über die Bilder legen. Wenigstens für diese eine Woche im Sommer gönnt er Annika und Malte noch einmal eine kurze und doch nicht enden wollende Auszeit."

07. Juli 2005 | DAS LÄCHELN DER TIEFSEEFISCHE • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Rüdiger Suchsland ist DAS LÄCHELN DER TIEFSEEFISCHE "eine klassische Coming-of-Age-Story, die das Erwachsenwerden als Selbstfindung durch Anpassung zeigt. ... Souverän, wenn auch nicht besonders originell inszeniert Till Endemann sein Kinodebüt. Ein bisschen heftig rührt er in Klischees, gleitet auch wegen der arg oft als Stimmungsverstärker eingesetzten Musik immer wieder ins angestrengte Feelgood-Movie ab. Was Endemann hingegen gelingt, sind Atmosphären - sofern er auf unnötige Dramatik und den aufgesetzten, nur halb erzählten Vater-Sohn-Konflikt verzichtet. Einsamkeit, Tristesse, Melancholie - da widerlegt Endemann die Flucht in die Idylle, in die sein Film mündet."

05. Juli 2005 | DAS LÄCHELN DER TIEFSEEFISCHE • Kritik • flute.de

Für Dirk Förstner nähert sich der Regisseur mit Feingefühl und Gespür dem Thema Erwachsenwerden. "Ein Sommerfilm, der Spaß macht, obwohl er keine Komödie ist. Es ist schön zu beobachten, wie Malte - übrigens hervorragend gespielt von Jacob Matschenz - sein Lächeln trotz aller Widrigkeiten nicht verliert. Wie die Tiefseefische schafft er es aus eigener Kraft, ein kleines Licht anzuschalten, das ihm den Weg durch die Dunkelheit des Alltags weist."

05. Juli 2005 | DAS LÄCHELN DER TIEFSEEFISCHE • Kritik • br-online.de

Ein gelungenes Spielfilmdebüt hat Heidi Reutter gesehen. Die Geschichte ist traurig und tragisch, "und dennoch ist es keine Tragödie - im Gegenteil: Regisseur Till Endemann hat sie so inszeniert, dass immer - egal, wie verzweifelt die Situation für Malte letztlich sein mag - auch ein Stück Hoffnung durchfunkelt. ... Eine poetische Geschichte ist das, durch und durch stimmig erzählt und gekonnt inszeniert, was zum einen an der virtuosen Kamera von Felix Cramer liegt, zum anderen an der flirrenden, sehr akzentuiert eingesetzten Musik von Enis Rotthoff. Das zusammen schafft, gerade in den leisen Momenten, eine dichte Atmosphäre. Dieser Sommer auf Usedom ist plötzlich greifbar, Maltes Dilemma spürbar."

Juli 2005 | DAS LÄCHELN DER TIEFSEEFISCHE • Kritik • film-dienst 14/2005

Als spannende Talentprobe bezeichnet Ulrich Kriest das Debüt, das sich aber "nicht zwischen pointierter Beobachtung und ärgerlicher Geschwätzigkeit entscheiden kann, auch nicht zwischen realitätsgesättigter Subtilität und lockerer Verpflichtung aufs Genre." DAS LÄCHELN DER TIEFSEEFISCHE "ist von einer angenehmen, fast sommerlichen Stille durchdrungen, die offenbar eher auf Atmosphäre als auf allzu explizite dialogische Auflösung setzt. Leider scheint beim Schnitt das Vertrauen in die Subtilität einer Choreografie der Blicke und Gesten verloren gegangen zu sein, denn zentrale Metaphern des spröden Geschehens werden unvermittelt allzu aufdringlich nachgereicht, was dem filmischen Diskurs nicht gut bekommt."

Juni 2005 | DAS LÄCHELN DER TIEFSEEFISCHE • Kritik • filmz.de

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