Inhalt • UNTER DEN BRÜCKEN
Die beiden Binnenschiffer Hendrik und Willy besitzen zu gleichen Teilen einen Schleppkahn. Eines Abends treffen sie auf Anna, die von einer Brücke einen Geldschein ins Wasser wirft. Beide verlieben sich in sie, doch Anna verlässt in Berlin das Schiff. Hendrik und Willy treffen ein Abkommen: Wer Anna für sich gewinnt, muss das Schiff verlassen und seinen Anteil aufgeben...
Kritik • UNTER DEN BRÜCKEN • 01. März 2007 • Die Tageszeitung
Die Welt des Films ist von einer der schrecklichen Wirklichkeit der Gegenwart - erzwungenermaßen - abgewandten, beinahe zeitlosen Privatheit, schreibt Ekkehard Knörer. "Makellos ist die Kameraarbeit, die den Film zu einer einzigen Etüde in Licht und Schatten macht, von den Bildern des Vorspanns, die in gewagten Schrägen himmelwärts die Fahrt unter Brücken zeigen, bis zur Szene einer großen Aussprache im Ruderboot. Nur in Teilen sichtbar ist zu Beginn Annas Gesicht, in den Schatten der Nacht gehüllt, aus dem in fast natürlich wirkender Künstlichkeit die beleuchteten Partien stechen. Man kann das auch "poetischen Realismus" nennen."