Inhalt • JEDES JAHR IM APRIL
| Regie | Raoul Peck |
Regie: Raoul Peck
Darsteller: Debra Winger, Eriq Ebouaney, Idris Elba, Oris Erhuero
JEDES JAHR IM APRIL macht so ziemlich alles falsch, was man falsch machen kann, meint Christina Tilmann. "Beginnt mit langen historischen Textblöcken über die Geschichte der Hutu und Tutsi. Lässt Streichorchester und Requiem-Chöre erklingen. Versucht, chronologisch die ganze Geschichte des Massenmordens zu erzählen und verheddert sich in der Vielzahl der Erzählstränge. Bleibt bei der Anklage gegen die UN und vor allem die USA, die sich nicht dazu durchringen können, das Geschehen als 'Genozid' zu klassifizieren, seltsam vage und zahm. Und verschenkt die Chance, die Gräueltaten aus der Perspektive der Überlebenden zehn Jahre später zu reflektieren. Vor allem aber scheut Raoul Peck sich nicht, das Grauen opulent zu bebildern."