Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

STELLAS VERSUCHUNG

STELLAS VERSUCHUNG

Regie David Mackenzie
Kinostart 29.03.2007

Kritiken • STELLAS VERSUCHUNG

02. April 2007 | STELLAS VERSUCHUNG • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Julian Hanich wirkt der Film "unterkühlt wie die SpätherbstStimmung, die durch die englische Landschaft weht. Wobei sich jene kalt-beklemmende Atmosphäre, die Regisseur Mackenzie schon in seinem Debütfilm YOUNG ADAM verbreitete, dem Zuschauer wie ein klammer Umhang über die Schultern legt."

29. März 2007 | STELLAS VERSUCHUNG • Kritik • Berliner Zeitung

Dem dunklen Thema zum Trotz ist das ein schöner Kostümfilm mit unverbrauchten Gesichtern, lobt Philipp Bühler. "Wäre dieser Thriller um Liebe und Wahnsinn so gut erzählt wie gespielt, die Sensation wäre perfekt. Leider zieht Mackenzie seinen Fokus zusehends vom interessanten Thema, der Liebe einer Frau zum falschen Mann, weg zur sattsam bekannten Gesellschaftskritik. Nicht der gemeingefährliche Lover, nein, das auf Einhaltung seiner vertrockneten Regeln bedachte Establishment treibt Stella in den Wahnsinn. Das ist leicht, die 1950er können sich ja nicht mehr wehren, und so fehlt diesem Film über Sex der zwingende Trieb."

29. März 2007 | STELLAS VERSUCHUNG • Kritik • Neues Deutschland

Marion Pietrzok ist von der Hauptdarstellerin begeistert: "Natasha Richardson zeigt den bis zuletzt konsequenten Ausbruch aus einer sterilen, emotionslosen, patriarchalen, kranken Gesellschaft, für die jedes Anderssein untragbare Unnatur ist. Sie ist in jeder Phase absolut überzeugend, nach außen hin kühl umweht und beherrscht, im Inneren lodernd – sensibler hat man das Plädoyer für Selbstbestimmtheit, für individuelle Abkehr von falschen gesellschaftlichen Wertvorstellungen selten gesehen. Sie ist von einer Schönheit, die nicht allein körperliche Vorzüge meint, so sehr auch immer die Kamera um ihren Nacken mit der Grace-Kelly-Frisur kreist."

26. März 2007 | STELLAS VERSUCHUNG • Kritik • film-dienst 07/2007

Durch die Häufung dramatischer Ereignissen wirkt die Erzählung für Esther Buss zunehmend überfrachtet, verliert an Konzentration und Glaubwürdigkeit. "Mackenzie stellt Sex als eine Art Virus dar, der die beiden infiziert, sie verzehrt und zerstört. Umso inkonsequenter wirkt es, dass das sexuelle Verhältnis gegen Ende zur großen romantische Liebe überhöht wird. Zu viele Geschichten werden in STELLAS VERSUCHUNG erzählt, zu viele und unterschiedliche Verhältnisse angerissen."

25. März 2007 | STELLAS VERSUCHUNG • Kritik • br-online.de

Heidi Reutter lobt die Darsteller: "Bemerkenswert, geradezu herausragend ist das Spiel seiner Darsteller Hugh Bonneville und Ian McKellen, aber auch das von Natasha Richardson, die ihrer Figur glaubwürdig die nötige Zerbrechlichkeit und Stärke, aber auch Erotik und Sex-Appeal verleiht - eine ideale Besetzung. So wird Stella am Ende zu einer höchst tragischen Figur. Mackenzie hat mit seiner britischen Variante von Flauberts Madame Bovary das Kino nicht neu erfunden, aber er beherrscht sein Handwerk gut genug, um unser Interesse für eine fremde Realität zu wecken, in der Leidenschaft und Eros alles sind - und dabei erschreckend zerstörerisch."

12. Februar 2005 | STELLAS VERSUCHUNG • Kritik • Der Tagesspiegel

Laut Jan Schulz-Ojala erzählt der Regisseur von "Egomanie und Einsamkeit, von Seelenblindheit und sexuellem Feuer, von Macht und - vor allem - von Gefangenschaft. ... ASYLUM ist, was Kameraführung und Ausstattung betrifft, durchgängig eine Augenweide, und auch das Drehbuch des britischen Theaterautors Patrick Marber, der zuletzt die furiosen Dialoge von "Hautnah" entwarf, verzichtet auf jedes überflüssige Wort. Und doch stellt sich mitten im sorgfältigen Dekor und erlesenen Spiel bald Erzähl- und Blickroutine, ja, eine Art Langeweile ein - obwohl das Drama durchaus ereignisreich und schließlich sogar ziemlich vertiginös seiner Vollendung entgegenstrebt."

11. Februar 2005 | STELLAS VERSUCHUNG • Kritik • Spiegel

Für Lars-Olav Beier bietet die fatale Liebesgeschichte wenig. "Mit der großartigen Darstellung einer Frau, die sich kühl und beherrscht gibt, sich aber tatsächlich nach Leidenschaft verzehrt, verleiht Natasha Richardson diesem Film Leben. Leider gibt ihr das Drehbuch, das der Dramatiker Patrick Marber ("Hautnah") nach der Vorlage von Patrick McGrath schrieb, zu wenig Gelegenheit, die Zuschauer von der Größe ihrer Gefühle zu überzeugen."

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,37044