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DIE TIEFSEETAUCHER

DIE TIEFSEETAUCHER

Regie Wes Anderson
Kinostart 17.03.2005

Kritiken • DIE TIEFSEETAUCHER

18. März 2005 | DIE TIEFSEETAUCHER • Kritik • Berliner Zeitung

Die Schauspielerin Anjelica Huston spricht mit Mariam Schaghaghi über das Leben mit einer berühmten Familie.

18. März 2005 | DIE TIEFSEETAUCHER • Kritik • Die Tageszeitung

Christina Nord interviewt den US-amerikanischen Regisseur Wes Anderson über Jacques Cousteau, die Markenbesessenheit, das Studium der Fischbewegungen und seinen neuen Film DIE TIEFSEETAUCHER.

17. März 2005 | DIE TIEFSEETAUCHER • Kritik • Berliner Zeitung

Katja Lüthge spricht mit dem Regisseur Wes Anderson und leise blubbern blauen Blasen.

17. März 2005 | DIE TIEFSEETAUCHER • Kritik • Die Tageszeitung

Für Andreas Busche spendet DIE TIEFSEETAUCHER Trost für die Demütigungen des Hier und Jetzt, indem der Film der Melancholie verfällt. Viel passiert nicht auf dem Schiff: "Anjelica Huston raucht ununterbrochen lange, eklige Zigarillos. Cate Blanchett, als hochschwangere Reporterin eher zufällig in diese seltsame Gesellschaft geraten, macht mit Owen Wilson in ihrer Kajüte rum, der wiederum ist vielleicht Zissous unehelicher Sohn, vielleicht nicht, und Willem Dafoe (mit deutschem Akzent!) zieht permanent einen Flunsch. Andersons verschwenderischer Umgang mit der kritischen Ressource Zeit in einem Film, dessen kostbarstes Gut die Erinnerung an vergangene Zeiten darstellt, muss hier wie blanker Hohn erscheinen."

17. März 2005 | DIE TIEFSEETAUCHER • Kritik • Der Tagesspiegel

Ralph Geisenhanslüke verrät der Regisseur einiges über die Suche nach einer Familie.

17. März 2005 | DIE TIEFSEETAUCHER • Kritik • Frankfurter Rundschau

Der Regisseur strandet in den Untiefen der eigenen Exzentrik, meint Michael Kohler. DIE TIEFSEETAUCHER "ist das als verschrobene Ausstattungsfantasie getarnte Drama eines verspäteten Vater-Sohn-Konflikts, in dem die charismatische Schurkenhaftigkeit des Patriarchen als sicherer Vorbote der Versöhnung gilt. ... Vielleicht ist Wes Andersons Füllhorn skurriler Einfälle diesmal einfach zu gut gefüllt, um noch ein konzises Ganzes zu ergeben, vielleicht hat er auch zu viel auf einmal gewollt. Jedenfalls scheint er in Die Tiefseetaucher weniger eine Geschichte zu erzählen als Elemente und Spielfiguren auf der Leinwand zu arrangieren. Robert D. Yoemans Kamera führt durch die charmant dem Sperrholz zugeneigten Bauten wie durch ein exquisites Wunderkabinett und begrüßt jedes Ausstattungsdetail wie einen alten Freund. Dabei verliert Anderson vor lauter selbstreferentieller Ironie seine Charaktere aus dem Blick."

17. März 2005 | DIE TIEFSEETAUCHER • Kritik • Neues Deutschland

Der Film ist surrealistisch, schreibt Gunnar Decker. "Ein aberwitziger Irrsinns-Tripp und zugleich schwer melancholischer Abgesang auf eine Ära, ist dies ein cineastisches Fest für Verächter einfacher Gemütslagen. ... Und tatsächlich, was "Die Tiefsinntaucher" an Intelligenz und Spielwitz aufbieten, dem kann man sich nur schwer entziehen."

17. März 2005 | DIE TIEFSEETAUCHER • Kritik • Junge Welt

Der Film albert für Peer Schmitt überlegen herum. "Zusammenfassend geht es in »Die Tiefseetaucher« um den Humor superkultivierter Dauerkiffer, die außer Kontrolle geraten sind. Es gibt vielleicht genügend Gründe, das zu hassen, diesen unverantwortlichen Reichtum (z.B. an kulturellen und ökonomischen Voraussetzungen), der sich für einen Haufen guter Witze verschwendet. Aber auf dem Grund dieses Reichtums liegt immerhin eine beinharte Melancholie."

17. März 2005 | DIE TIEFSEETAUCHER • Kritik • Frankfurter Rundschau

Jürgen Ziemer empfiehlt, vorher zu überlegen, ob der Film überhaupt etwas für einen ist. "Eine bizarr unterhaltsame Tristesse durchzieht DIE TIEFSEETAUCHER, die unterstrichen wird von dem meisterhaften Soundtrack. Vor allem die David-Bowie-Songs, die der brasilianischen Sänger und Schauspieler Seu Jorge als Matrose Pele dos Santos auf der akustischen Gitarre spielt, wirken wie ein Leitmotiv dieses Films, der hinter leuchtenden Farben und komischen Einfällen die wunderbare Melancholie einer anderen Welt transportiert."

15. März 2005 | DIE TIEFSEETAUCHER • Kritik • Der Spiegel

Obwohl es Jan Distelmeyer schwerfällt zu sagen, worum es in diesem Film gilt, outet er sich als Wes Anderson-Fan und lobt den Kurs des Regisseurs: erzählerische Offenheit kombiniert mit visuellem Eigensinn. "Keine Frage, dass wir es hier mit einer phantastischen Exploitation-Variante von Jacques Cousteau zu tun haben: mit der Welt eines eitlen, sarkastischen, alternden Abenteurers, dessen Filme in weiten Teilen Schummelei sein mögen. Wie ernst jedoch der Film diesen grotesk gewendeten Gegenentwurf nimmt, wie liebevoll er ihn ausarbeitet und jeden Charakter darin immer schon mehr werden lässt als irgendeine (Gegen-)Funktion, zeigen gerade die Bilder, die sich DIE TIEFSEETAUCHER vom Meer machen."

10. März 2005 | DIE TIEFSEETAUCHER • Kritik • Die Zeit

Katja Nicodemus führt ein Interview mit der Schauspielerin Anjelica Huston über ihren Vater John Huston, das Rauchen und Hollywoods Jugendwahn.

März 2005 | DIE TIEFSEETAUCHER • Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare vorab bei filmz.de.

März 2005 | DIE TIEFSEETAUCHER • Kritik • film-dienst 06/2005

Oliver Rahayel bescheinigt dem Regisseur eine bemerkenswerte Konsequenz; Wes Anderson wirkt "ein wenig wie der John Irving des Kinos. Mehr noch als beim Bestsellerautor ist Andersons Welt jedoch eine, die es nicht gibt und auch nicht geben kann, selbst dann nicht, wenn man die dramaturgischen Prozesse der Verdichtung und Übersteigerung in Rechnung stellt. ... Vor allem den Hochglanzausgaben dieser Genres sagt Anderson den Kampf an, nimmt ihnen jeden illusionistischen Charakter und entlarvt - mit seinem zugleich billig wirkenden und völlig artifiziellen Film, den treffenden Dialogsätzen und behutsam ausbalancierten Szenen - besser deren Charakter eines reinen Kunstproduktes, als es jede auf bloße Gags hin konzipierte Parodie könnte."

18. Februar 2005 | DIE TIEFSEETAUCHER • Kritik • Neues Deutschland

Dankbar wie ein Erfrischungsgetränk am Ende der Berlinale hat Gunnar Decker DIE TIEFSEETAUCHER entgegengenommen. "Bunt und bissig geht es unter und über der Wasseroberfläche zu in Wes Andersons DIE TIEFSEETAUCHER. Wie alles wirklich Lustige, ist es zugleich sehr melancholisch. Bis an den Rand mit Einfällen - burlesk bis grotesk - angefüllt, droht das Forschungsschiff 'Belafonte' von Steve Zissou, dem berühmten Unterwasserforscher, gleich mehrmals zu kentern. Aber Anderson ist unsinkbar, denn ihm gehen die Einfälle nie aus."

17. Februar 2005 | DIE TIEFSEETAUCHER • Kritik • Spiegel

Für Daniel Haas ist DIE TIEFSEETAUCHER ein eigensinniger, assoziativer, selbstreflexiver Film.

16. Februar 2005 | DIE TIEFSEETAUCHER • Kritik • Die Tageszeitung

DIE TIEFSEETAUCHER ist für Stefan Grissemann ein ozeanischer Blick in den Bauch der Komödie. Besonders Bill Murray hat es dem Kritiker angetan. "DIE TIEFSEETAUCHER ist nebenbei ein Kniefall vor Bill Murray, der als Conférencier, Oberlehrer, Tyrann und last action hero durch den Film führt. Murray legt seinen Zissou genau wie immer an, und das ist eine gute Nachricht: mimisch und gestisch reduziert, dabei offen für alles. Das lakonische Zusammenspiel der ungleichen Minimalisten Bill Murray und Owen Wilson, die beide zu Andersons Kernteam gehören, ist eine Hauptattraktion dieses bildschönen Films."
Er ist "eine konsequent auf die Metaebene verschobene Komödie, das Modell eines Lustspiels, ein Blick ins Innere des Unterhaltungsfilmgetriebes. Fantasterei und Aufklärung gehen hier ineinander auf."

16. Februar 2005 | DIE TIEFSEETAUCHER • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Christian Schröder ist Bill Murray die Attraktion. "Aus seinem Gesicht hat er jede Form von emotioneller Regung herausgeräumt, er ist - wie einst Buster Keaton - ein Mann, der niemals lacht. Sein grauer Vollbart verleiht ihm eine hemingwaysche Verwegenheit, die rote Strickmütze ist eine Referenz an den Tauchpionier Jacques-Yves Cousteau, dem der Film gewidmet ist. ... Was dem Film fehlt, ist der Wille, die visuellen Einfälle und schlaumeiernden Anspielungen zu einer wirklichen Geschichte zusammenzufügen. Alle Standardsituationen eines Hochseeabenteuers werden durchgespielt, von einem Überfall durch philippinische Piraten bis zur Meuterei. Spannender wird DIE TIEFSEETAUCHER dadurch nicht, man verfolgt diese Genre-Pirouetten mit zunehmendem Überdruss."

10. Februar 2005 | DIE TIEFSEETAUCHER • Kritik • Die Zeit

Vielleicht will dieser Film einfach nur da sein, schreibt Katja Nicodemus. "Vielleicht sollte man sich LIFE AQUATIC ein wenig wie das Kino gewordene Endstadium der früheren Harald Schmidt Show vorstellen. Die Familie der Stars und ihre zärtlich gehegten Requisiten, ausufernde Studiobauten und im Nichts versickernde Dialoge - alles verbindet sich zu einem einzigen großen melancholischen Zeitvernichtungsunternehmen. Da der Film jede Art von Handlung als fadenscheinige Sinnproduktion betrachtet, kann er sie auch gleich ins Absurde ausufern lassen."

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