| Regie | Stéphane Vuillet |
| Kinostart | 27.01.2005 |
Hans-Jörg Rother hat eine turbulente Komödie gesehen. "Carmen Maura als heimliche Hauptdarstellerin, spanische Immigranten, eine aufgeregte Handlung - offensichtlich hat sich der 1969 in Grenoble geborene, in Belgien lebende Regisseur Stéphane Vuillet den großen Spanier Pedro Almodóvar bei seinem Debüt zum Vorbild genommen. Wie in dessen Werken verfügen auch Vuillets Figuren über ein nimmermüdes Mundwerk; kaum einmal kommt die Handlung zur Ruhe. Was fehlt, sind jedoch Momente, wo einem der Atem stockt und sich hinter der Story ein blühendes Geheimnis auftut. Alle Herzensdinge fügen sich nach französischer Logik."
Andrea Dittgen empfiehlt, im Hinterkopf zu behalten, das dies eine Boulevard-Komödie ist und der Zuschauer sollte nicht mehr als oberflächliche Unterhaltung erwarten. Zwar bemüht sich der Regisseur "die Grundidee solcher Komödien aufzupeppen, in denen permanent neue Hindernisse auftauchen; aber er agiert dabei ganz zeitgeistbetont und tut zu viel des Guten, sodass alle guten Ansätzen versanden. ... Stattdessen setzt Vuillet auf die Komik eines banalen Alltags, auf Gesten und leidlich witzige Aktionen, die wie am Fließband folgen. Voller Hektik wandert die Geschichte von Gag zu Gag, was meistens nur zum Schmunzeln reicht, da alles wie eine beliebige Slapstick-Folge wirkt."