Inhalt • 25 GRAD IM WINTER
Es ist der 12. Januar und es verspricht ein richtig heißer Tag zu werden in Belgiens Hauptstadt. Ein Auto rast über die Autobahn. In diesem Auto sind vier Menschen, ein Mann und drei Frauen: Miguel, seine viel zu neugierige Tochter sowie seine gluckenhafte Mutter und eine junge Ukrainerin, die es irgendwie geschafft hat, sich in das Land zu schmuggeln, um ihren verschwundenen Mann zu suchen.
Sie fahren alle vier ihrem Schicksal entgegen.
Kritik • 25 GRAD IM WINTER • 01. Februar 2005 • Der Tagesspiegel
Hans-Jörg Rother hat eine turbulente Komödie gesehen. "Carmen Maura als heimliche Hauptdarstellerin, spanische Immigranten, eine aufgeregte Handlung - offensichtlich hat sich der 1969 in Grenoble geborene, in Belgien lebende Regisseur Stéphane Vuillet den großen Spanier Pedro Almodóvar bei seinem Debüt zum Vorbild genommen. Wie in dessen Werken verfügen auch Vuillets Figuren über ein nimmermüdes Mundwerk; kaum einmal kommt die Handlung zur Ruhe. Was fehlt, sind jedoch Momente, wo einem der Atem stockt und sich hinter der Story ein blühendes Geheimnis auftut. Alle Herzensdinge fügen sich nach französischer Logik."