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DER TANGO DER RASHEVSKIS

DER TANGO DER RASHEVSKIS

Regie Sam Garbarski
Kinostart 20.01.2005

Kritiken • DER TANGO DER RASHEVSKIS

20. Januar 2005 | DER TANGO DER RASHEVSKIS • Kritik • Frankfurter Rundschau

Der wunderbare Film zwinkert dem Zuschauer zu, findet Heike Kühn. "Wie sich der Konvertit aus Liebe allmählich in den besseren Juden verwandelt, allein das spricht schon für die Toleranz, die in Garbarskis weise spottendem Film noch jede Religion unterwandert, selbst die des unsagbar komischen Philosemiten. ... Das scheinbar Eindeutige im "jüdischen" Lebenslauf markiert der Film in den Ausfallschritten der Rashevskis wie eine zweite, nicht erzählte Erzählung. Zum Heulen. Zum Lachen. Zum Tangotanzen."

20. Januar 2005 | DER TANGO DER RASHEVSKIS • Kritik • Junge Welt

Die stilistischen Unterschiede zu ALLES AUF ZUCKER könnten nicht größer sein, stellt Matthias Reichelt fest. "Der Film zeigt Juden zwischen völliger Assimilation / Säkularisierung und moderater Wahrung der religiösen Traditionen vor dem Hintergrund der Holocausterfahrungen ihrer Eltern und Großeltern. ... Unlösbare Probleme zu meistern half Rosa ihre Liebe zum Tango. Irgendwann besinnen sich ihre Nachfahren auf die Kraft von Erotik und Sinnlichkeit und tanzen. Sehr zarte, anrührende Szenen mit leisem Humor und machen den Film zu einer sehenswerten Hommage an die Liebe in Zeiten von Kälte und Krieg."

20. Januar 2005 | DER TANGO DER RASHEVSKIS • Kritik • Die Tageszeitung

Ein beschwingt-melancholisches jüdisches Familienportrait hat Wilfried Hippen gesehen. "Der Humor von Sam Garbarski ist dagegen viel zärtlicher und immer etwas wehmütig. Er ist in den Details genauer und man merkt, dass er hier auch von seinen eigenen Erfahrungen und seiner eigenen Familie erzählt. Jede einzelne Filmfigur ist komplex und liebevoll gezeichnet, und die einzelnen Erzählstränge entwickeln sich ganz natürlich aus den Charakteren heraus. ... DER TANGO DER RASHEVSKIS steht da eher in der leisen Tradition der französischen Gesellschaftskomödie mit eleganten, schön angezogenen Menschen und geschliffenen Dialogen. Der Tango ist dabei nicht nur die zentrale Metapher, sondern gibt auch die Grundstimmung vor."

Januar 2005 | DER TANGO DER RASHEVSKIS • Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare vorab bei filmz.de.

Januar 2005 | DER TANGO DER RASHEVSKIS • Kritik • film-dienst 02/2005

Für Alexandra Wach ist der Film tief im französischen Kino verankert. Der Regisseur erzählt in seinem Spielfilmdebüt "so sicher, so spürbar nah an seinen Figuren und so leidenschaftlich in seiner Teilnahme an der familiären Krise, als wäre er selbst ein Teil von ihr. Niemals trumpft er auf, seine Bescheidenheit ist seine Stärke. Obwohl der Film viele Tonarten zugleich anschlägt, die beherzte Komödie ebenso wie das facettenreiche Familienporträt, eine fast dokumentarische Milieuschilderung und dazu mehrere zärtliche Liebesgeschichten, kann man sich der wunderbar lakonischen Melancholie der Rashevskis nicht entziehen. Garbarski hält mühelos die Balance zwischen klug unterhaltendem Kino und der Aufforderung zur Selbstbesinnung und Toleranz."

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