Inhalt • KAMMERFLIMMERN
Der 26-jähriger Rettungsassistent Crash, der bei einem Autounfall seine Eltern verloren hat, ist Tag für Tag auf Kölns Straßen unterwegs: Er rettet Leben, leistet Hilfe, spendet Trost - und möchte doch selbst nur getröstet werden. Aus der harten Realität flüchtet er sich in Träume, an dessen Ende stets das lächelnde Gesicht einer jungen Frau steht. Eines Nachts trifft der hilflose Helfer bei einem Einsatz auf November: Es ist die Frau aus seinen Träumen, und Crash fühlt sich, als sei er endlich erwacht. Er beginnt eine zarte Liebesbeziehung mit ihr - zum ersten Mal spürt er so etwas wie Glück. Doch dann kommt der Tag, an dem sich das Schicksal zu wiederholen scheint...
Kritik • KAMMERFLIMMERN • 03. Februar 2005 • Berliner Zeitung
Ein ernstes Debüt hat Daniela Pogade gesehen. "Debütfilme, die so Schweres zum Inhalt haben, können sich durch übertriebene formale Ambition schnurstracks selbst vernichten. In diesem Fall bereitet sich ein Regisseur eher durch übergroße Zurückhaltung Probleme. ... Vielleicht gibt es zu viele Urszenen in diesem Film, in dem auch der Unfall des siebenjährigen Crash wiederholt in Flashbacks aufscheint. Die Geschichte will und muss ja Bedeutung reklamieren, um nicht nur eine zufällige Akkumulation von Ungemach zu bieten. ... Randvoll mit Transzendenz und Schicksal sind hier die Dialoge; die Bilder und das Personal reichen nicht an deren Dringlichkeit heran."