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NAPOLA - ELITE FÜR DEN FÜHRER

NAPOLA - ELITE FÜR DEN FÜHRER

Regie Dennis Gansel
Kinostart 13.01.2005

Kritiken • NAPOLA - ELITE FÜR DEN FÜHRER

14. Januar 2005 | NAPOLA - ELITE FÜR DEN FÜHRER • Kritik • Der Freitag

Der Film weicht von der Historie ab, schreibt Hans Müncheberg. Als historischer Berater verweist er auf die Fehler des Films.

13. Januar 2005 | NAPOLA - ELITE FÜR DEN FÜHRER • Kritik • Frankfurter Rundschau

Kirsten Liese führt ein kurzes Interview mit Regisseur Dennis Gansel.

13. Januar 2005 | NAPOLA - ELITE FÜR DEN FÜHRER • Kritik • Der Tagesspiegel

Die Moral des Films ist einbißchen einfach und nicht besonders neu, konstatiert Jan Schulz-Ojala. "Relativiert Gansel also die Nazizeit in seinem nach allen Seiten sauber abgepanzerten Film? Um sie zu relativieren, müsste er sie erst einmal erfassen. ... NAPOLA wendet sein historisch scharf eingrenzbares Thema lieber gleich ins Menscheln gegen das Teuflisch-Allzuteuflische. Gerade dies dürfte dem Film jene unbekümmerte Vitalität verleihen, mit der er locker durch unsere neuen Zeiten kommt."

13. Januar 2005 | NAPOLA - ELITE FÜR DEN FÜHRER • Kritik • Die Tageszeitung

Dietrich Kuhlenbrodt hat nur Ironie für den Film. "Um das Schlimmste zu verhindern, rettet sich Faszinosum-Gansel in klasse Kunstgewerbe. Sucht da einer unter der Eisdecke den Suizid, wird die Unterwasserkamera ausgiebig eingesetzt, und statt den Albrecht zu retten, wird dann auch noch von oben durch das Eis gefilmt, damit wir sehen, wie malerisch sich das Gesicht des Napola-Schülers von unten an die Decke pressen kann. Schön ist das, aber auch ein wenig traurig."

12. Januar 2005 | NAPOLA - ELITE FÜR DEN FÜHRER • Kritik • Berliner Zeitung

Für Detlef Friedrich besitzt der Film einen verführerischen Glanz. "Was ist die Qualität dieses Films? Die Distanz. Die Unvoreingenommenheit. Die Suche. Die Anwendbarkeit auf die Gegenwart. Die kleinen Film-Nazis dürfen Gefühle haben wie heutige Jugendliche. ... Die Überlieferung durch die Großväter steht im Generalverdacht, die Unwahre oder aber Minderwertige zu sein. Dass sich Dennis Gansel eigensinnig verhält, dass er sich nicht der kollektivierten, codifizierten Sicht der Generation seiner Väter von '68 beugt, sondern auch die Großväter begreifen will, um das Gewordensein und darin sich selbst zu verstehen, macht Hoffnung auf seine weiteren Filme. Man könnte formulieren, der Filmemacher benutzt die Quellen, wenn er sich mit dem Dritten Reich befasst. Er deutete nicht die Deutung, sondern sucht die Deutung."

Januar 2005 | NAPOLA - ELITE FÜR DEN FÜHRER • Kritik • film-dienst 01/2005

Für Michael Kohler ist NAPOLA "ein Lackmustest für die Teenager von heute. 'Lasst Euch nicht verführen!', lautet die Botschaft, und in diesem Sinne wird verständlich, warum Gansel mitunter auf die Inszenierungstechniken einer Leni Riefenstahl zurückgegriffen hat. Bei den Aufmärschen der Jugend, dem morgendlichen Drill und natürlich Friedrichs sportlichen Triumphen spielt er komplizenhaft den Regisseur des Teufels, um es seinen Zuschauern nicht zu leicht zu machen. ... Vielleicht kann Gansels Lackmustest am Ende gar nicht funktionieren. Was von NAPOLA dann in Erinnerung bliebe, ist neben exzellent gemachtem Kino vor allem eines: gute Absichten, die ihr Ziel verfehlen."

Januar 2005 | NAPOLA - ELITE FÜR DEN FÜHRER • Kritik • filmz.de

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