Inhalt • SYLVIA
Am Anfang steht die Romanze zwischen Sylvia Plath und Ted Hughes während ihrer Studienzeit in Cambridge. Dann folgt ihrer Ehe, die sich zu einem Strudel von Bitterkeit, Untreue und Gewalt entwickelt - eine Abfolge von Ereignissen, die in der kurzen Zeitspanne von wenigen Monaten die großartige dichterische Kreativität von Sylvia Plath zum Erblühen bringen, die ihre Werke so berühmt gemacht haben, die aber zugleich auch zu jener tiefen seelischen Verzweiflung zum Ausdruck bringen, die in Sylvia Palths frühen und tragischen Freitod im Alter von dreißig Jahren münden.
Kritik • SYLVIA • 06. Januar 2005 • Die Tageszeitung
Dem Film fehlt ein eigener Ansatz, schreibt Sven von Reden. "Das bietet den Filmemachern wenig Raum für große Dramatik, zumal sie behutsam jeder Spekulation und jeder Kontroverse aus dem Weg gehen. So sympathisch der Respekt vor der historischen Figur ist, durch diese Vermeidungsstrategie wirkt der Film letztlich leer. Daran kann weder die herausragende Leistung von Gwyneth Paltrow in der Titelrolle etwas ändern noch die Dauerbeschallung mit der elegisch-gefühlsschwangeren Filmmusik von Gabriel Yared, die einer emotionalen Erpressung gleichkommt."