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DIE REISE INS GLÜCK

DIE REISE INS GLÜCK

Regie Wenzel Storch
Kinostart 06.01.2005

Kritiken • DIE REISE INS GLÜCK

07. Januar 2005 | DIE REISE INS GLÜCK • Kritik • Junge Welt

Martin Büsser freut sich, daß es endlich einen neuen Wenzel Storch im Kino gibt. Es entsteht nicht der Eindruck von billigem Heimkino. "Er ist sehr aufwendig gestaltet und bis ins Kleinste durcharrangiert worden. Echte Bären, Hasen und Lurche hüpfen und tapsen durchs Bild und begleiten den alternden Kapitän Gustav auf seiner letzten Abenteuerreise durch exotische Welten. ... Seine Reize und Irritationen zieht DIE REISE INS GLÜCK aus dem Blick des abgebrühten Erwachsenen auf eine Kinderwelt, die ihre Unschuld längst verloren hat. Doch selbst die derben Filmeinlagen wirken weder provokant noch plump, sondern folgen einem neugierigen Kinderblick."

06. Januar 2005 | DIE REISE INS GLÜCK • Kritik • Die Tageszeitung

Frank Schäfer führt ein Interview mit dem Hildesheimer Filmemacher Wenzel Storch über seinen neuen Film DIE REISE INS GLÜCK, Trash und bekloppte Klischees.

05. Januar 2005 | DIE REISE INS GLÜCK • Kritik • Frankfurter Rundschau

Daniel Kothenschulte beglückwünscht den Regisseur für sein wirklich unabhängiges deutsches Kino. "DIE REISE INS GLÜCK ist ein nicht ganz jugendfreier Märchenfilm über einen dicken Inseltyrannen, der Knuffi heißt, weil er junge Frauen aus Kuschelabsicht belästigt. Es ist eine unmoralische Moritat, bei der jedes Bild im ungelenk altertümelnden Tonfall des Märchenerzählers Schönfelder kommentiert wird, gerade so wie im frühen Stummfilm mit gelehrigen Texttafeln. Tatsächlich geben die Kulissen die Dramaturgie vor, und da sie meist wirklich aus Sperrmüll bestehen, wird niemand so genau sagen können, woher die vielen Einfälle eigentlich rühren."

Januar 2005 | DIE REISE INS GLÜCK • Kritik • film-dienst 01/2005

Marcus Stiglegger bezeichnet den Film als Kinderabenteuer für infantile Erwachsene. "Was DIE REISE INS GLÜCK dennoch im Trash-Sumpf versacken lässt, ist Storchs ausgeprägter Hang zur albernen Obszönität. Nicht selten erschöpfen sich liebevoll arrangierte und amüsant vorbereitete Szenen in platten Fäkalgags. Das verbindet Storch zwar mit dem frühen John Waters, doch hatte der keine vergleichbar infantile Vorstellungswelt. So ist DIE REISE INS GLÜCK zwar durchaus erfinderisch und irrwitzig, nicht jedoch stilistisch grandios oder sonderlich komisch."

06. Januar 2004 | DIE REISE INS GLÜCK • Kritik • Berliner Zeitung

Knut Elstermann bewundert die hingebungsvoller Heimarbeit des Regisseurs. "Es ist schon erstaunlich, welche optischen Effekte Wenzel Storch mit einer uralten Kamera, Enthusiasmus, viel Sperrmüll und wenig Geld erzielt. ... Ebenso sprudelnd entlädt sich auch die Fantasie von Wenzel Storch, dessen ansteckende Schöpferfreude und Stolz, überhaupt etwas auf die Leinwand gebracht zu haben, immer spürbar sind."

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