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HOUSE OF FLYING DAGGERS

HOUSE OF FLYING DAGGERS

Regie Zhang Yimou
Kinostart 06.01.2005

Kritiken • HOUSE OF FLYING DAGGERS

06. Januar 2005 | HOUSE OF FLYING DAGGERS • Kritik • Berliner Zeitung

Peter Uehling vergleicht den Film mit THE LEGEND OF EVIL LAKE, es ist nicht nur "die Ausgangslage des Plots ähnlich (marode Herrschaft wird von Rebellen unterwandert); auch hier fließt Blut und siegt die Liebe, und pathetisch ist der Film zudem. Aber wie modern ist das gehandhabt! Wie kunstvoll wird das Mythische & Pathetische gebrochen mal durch Übertreibung, mal durch Unterlaufen. Und wie kraftvoll und ungebrochen ist doch das Ergebnis! ... Das ist kein Rot und kein Blau, wie es in der Natur vorkommt und sich jede realistische Abbildungskunst zum Vorbild nähme, sondern das sind gleichsam Idealfarben. In ihnen ersteht das großartige Abbild einer ganzen Welt, in der es soviel zu staunen wie zu bewundern, so viel zu weinen wie zu lachen gibt."

06. Januar 2005 | HOUSE OF FLYING DAGGERS • Kritik • Berliner Zeitung

Ralph Umard führt ein Interview mit dem Schauspieler Andy Lau.

06. Januar 2005 | HOUSE OF FLYING DAGGERS • Kritik • Der Tagesspiegel

Silvia Halllensleben lobt die visuelle Opulenz, die Artistik und Farbdramaturgie. "Ein origineller Plot ist das nicht. Aber das macht nichts. Schließlich hat Regisseur Yimou seinen Film als Hommage an ein Genre deklariert, dessen Stärke gerade in der Variation des Immergleichen gründet. ... Und mit Zhao Xiaoding hat Yimou einen Kameramann gefunden, der es in der scheinbar mühelosen Überbrückung großer Entfernungen mit den titelgebenden fliegenden Dolchen locker aufnehmen kann und außerdem die Herbstwälder in schönsten Rottönen glühen lässt. Doch trotz all dieser Pracht mag das Herz diesmal nicht aufgehen."

06. Januar 2005 | HOUSE OF FLYING DAGGERS • Kritik • Frankfurter Rundschau

Jürgen Ziemer sagt es schlicht: Der Film ist schön. "Jeder Schwertkampf dieses romantischen Abenteuerfilms ist ein existenzialistisches Ballett, näher am Musical als an herkömmlichen Actionfilmen orientiert. Und die unglückliche Liebesgeschichte zwischen einer jungen Rebellin und zwei Polizisten, die um ihr Herz buhlen, ist derart leidenschaftlich und anrührend, dass es Leichtsinn wäre, den Film ohne einen gehörigen Vorrat an Taschentüchern anzusehen. ... Mag sein, dass man für diese überästhetisierte Form von Pathos etwas übrig haben muss. So wie man auch den strengen Minimalismus des Western nur lieben oder hassen kann. Doch in kalten Zeiten wie diesen sollte man sich keinesfalls für Konsumverweigerung, sondern für ein wenig Luxus entscheiden."

06. Januar 2005 | HOUSE OF FLYING DAGGERS • Kritik • Die Tageszeitung

Bert Rebhandl hat Bilder gesehen, die sich in sich selbst erschöpfen. Das Querfeldein-Movie (!) ist "ein reines Unterhaltungsprodukt, eine Leistungsschau. Es gibt keine zweite Ebene, keinen semantischen Mehrwert, keine allegorische Lesart, die über die maximal effiziente Rekonstruktion des klassischen chinesischen Genrekinos (wuxia) hinausgeht. Die Martial Arts sind perfekt, aber sie sind Übungen, keine Kämpfe. ... Zhang Ziyi, Takeshi Kaneshiro und Andy Lau sind selbst für eine Prestigeproduktion dieser Größenordnung ein außergewöhnliches All-Star-Aufgebot. Es ist ihre Pflicht, so reglos wie möglich zu bleiben, wenn sie ihn Gefahr sind. Und so kämpfen sie auch - ein Wachsfigurenkabinett in Bewegung, das jedoch nirgends anstreifen darf, weil alles so erlesen schön ist."

03. Januar 2005 | HOUSE OF FLYING DAGGERS • Kritik • Der Tagesspiegel

Rüdiger Suchsland schreibt über das Gesicht Chinas, die Schauspielerin Zhang Ziyi, die sich derzeit anschickt, Hollywood zu erobern.

Januar 2005 | HOUSE OF FLYING DAGGERS • Kritik • film-dienst

Rüdiger Suchsland ist begeistert. "Ein Drama, eine Frau zwischen zwei Männern, dazu Wirren aus Krieg und Politik, die sie trennen, am Ende ein Liebestod im Schnee - es ist ein leidenschaftliches Melodram, das Zhang Yimou ausbreitet. Kino als große Oper, ein Bad in opulent-grandiosen Bildern und ein Fest der Sinne. Doch zugleich ist HOUSE OF FLYING DAGGERS voller Feinheiten, bildgewaltig und lyrisch zugleich, musikalisch und ergreifend. Ein Western aus China, eine abenteuerliche Romanze von Tuch und Schwert."

Januar 2005 | HOUSE OF FLYING DAGGERS • Kritik • epd-Film

André Götz bezeichnet HOUSE OF FLYING DAGGERS als hochartifizielles Überwältigungskino. "Attraktive Schauspieler verhandeln vor grandioser Naturkulisse und in farbenprächtiger Ausstattung die ewigen Themen von Liebe und Hass, Freundschaft und Verrat, Opferbereitschaft und Rache. Die tragische Liebesgeschichte macht dabei immer wieder Platz für eine hyperbolische Nummernrevue, in der visuelle Details und originelle Einfälle dominieren. Zeitliche Dehnungen, multiperspektivische Blicke: Es regiert der Wille zum nie gesehenen Bild."

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