Inhalt • HOUSE OF FLYING DAGGERS
Im Jahr 859, Unruhe herrscht im Großreich China. Eine mächtige Rebellenallianz, genannt das 'House of Flying Daggers', attackiert den unfähigen Kaiser und seine Regierung. Die Polizisten Leo und Jin erhalten einen fast unlösbaren Auftrag. In nur zehn Tagen sollen sie den neuen Führer der Rebellen identifizieren und festnehmen. Verdächtig ist vor allem Mei, eine blinde Tänzerin. Um mehr über sie zu erfahren, soll Jin nach einer fingierten Festnahme Mei befreien und ihr Vertrauen gewinnen. Der Plan gelingt, doch auf der langen Flucht durch die Wälder geschieht Unvorhersehbares. Der Polizist und die vermeintliche Revolutionärin verlieben sich. Wie aufrichtig und stark dieses Gefühl ist, wird auf dramatische Weise auf die Probe gestellt...
Kritik • HOUSE OF FLYING DAGGERS • 06. Januar 2005 • Die Tageszeitung
Bert Rebhandl hat Bilder gesehen, die sich in sich selbst erschöpfen. Das Querfeldein-Movie (!) ist "ein reines Unterhaltungsprodukt, eine Leistungsschau. Es gibt keine zweite Ebene, keinen semantischen Mehrwert, keine allegorische Lesart, die über die maximal effiziente Rekonstruktion des klassischen chinesischen Genrekinos (wuxia) hinausgeht. Die Martial Arts sind perfekt, aber sie sind Übungen, keine Kämpfe. ... Zhang Ziyi, Takeshi Kaneshiro und Andy Lau sind selbst für eine Prestigeproduktion dieser Größenordnung ein außergewöhnliches All-Star-Aufgebot. Es ist ihre Pflicht, so reglos wie möglich zu bleiben, wenn sie ihn Gefahr sind. Und so kämpfen sie auch - ein Wachsfigurenkabinett in Bewegung, das jedoch nirgends anstreifen darf, weil alles so erlesen schön ist."