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ALLES AUF ZUCKER

ALLES AUF ZUCKER

Regie Dani Levy
Kinostart 06.01.2005

Kritiken • ALLES AUF ZUCKER

18. März 2005 | ALLES AUF ZUCKER • Kritik • Der Tagesspiegel

Der Schauspieler Henry Hübchen, Hauptdarsteller in ALLES AUF ZUCKER, bekommt den Adolf Grimme-Preis. Gunnar Decker porträtiert den Schauspieler.

11. Januar 2005 | ALLES AUF ZUCKER • Kritik • Berliner Zeitung

Elmar Schütze schreibt über das erste gute Wochenende für ALLES AUF ZUCKER: Rund 75 000 Besucher wurden gezählt, jede der 67 Kopien, die deutschlandweit ausgegeben wurden, sahen durchschnittlich mehr als tausend Besucher.

07. Januar 2005 | ALLES AUF ZUCKER • Kritik • Die Tageszeitung

Für Philip Bühler ist ALLES AUF ZUCKER "ein Film, der das jüdische Thema mit leichter Hand serviert und tatsächliche Probleme deutscher Juden in Deutschland außen vor bleiben lässt. ... Die wahre Show aber bieten Henry Hübchen, bekanntlich der schönste Junge vom Prenzlauer Berg, und Hannelore Elsner, die sich durch diesen Film berlinert, als hätte sie nie etwas anderes getan. Hin und her geht es zwischen Synagoge und Poolturnier, mittenmang durch alle Klischees, sei es nun Berliner Schlitzohrigkeit oder jüdisch-orthodoxe Frömmelei. Als Fundament dient eine solide Ost-West-Geschichte. Von Holocaust und Antisemitismus praktisch keine Rede. Diese Missachtung politdiskursiver Standards ist natürlich Konzept. Leicht sieht es aus, doch um hier das richtige Augenmaß zu wahren, braucht es Dani Levy."

06. Januar 2005 | ALLES AUF ZUCKER • Kritik • Berliner Zeitung

Andreas Kurtz berichtet vorab von der kleinen Premiere in Berlin.

06. Januar 2005 | ALLES AUF ZUCKER • Kritik • Berliner Zeitung

Bert Rebhandl sagt es eindeutig. ALLES AUF ZUCKER ist ein interessanter Kompromiss, aber keine gute Komödie. "Es ist die Figur von Jaeckie Zucker selbst, die das Gleichgewicht halbwegs wieder herstellt. Henry Hübchen spielt mit jener Widerspenstigkeit, die ihn aus der Schachbrettlogik des Films heraushebt. Er wirft immer wieder alles um und wirkt keineswegs antisemitisch, wenn er sagt, dass er mit dem "Club" des Judentums nichts mehr zu tun haben möchte. Er lebt praktisch vor, dass es neuer Orthodoxien nicht bedarf. Levy und Franke aber spielen gegen ihre Hauptfigur: Sie setzen auf die Attraktionen eines kulturellen Judentums, an dem sie den religiösen Kern nicht ernstnehmen wollen."

06. Januar 2005 | ALLES AUF ZUCKER • Kritik • Junge Welt

Die hinreißende Screwball-Comedy gedreht muß einen Vergleich mit Lubitsch nicht fürchten, meint Matthias Reichelt. "Äußerst sympathisch konfrontiert Levy DDR- und BRD-Geschichte, orthodoxes und säkulares Judentum, konterkariert - auch antisemitische - Klischeevorstellungen. Der treffsichere Witz der Dialoge und die hervorragende Besetzung bewahren den unglaublich beladenen Plot davor, als Klamotte zu enden. Levy hat sehr auf Tempo inszeniert. Die Handlung stürzt durch rasante Schnittfolgen über den Zuschauer herein."

06. Januar 2005 | ALLES AUF ZUCKER • Kritik • Der Tagesspiegel

Die rasante Beerdigungskomödie kommt zur rechten Zeit, findet Christiane Peitz. Sie hat sich die Augen gerieben "angesichts der heiteren Gelassenheit, mit der der schweizerische Wahlberliner Levy jenen bittersüßen (politisch unkorrekten) jüdischen Humor entwickelt, der seit Lubitsch und Wilder so gründlich aus Deutschland vertrieben wurde. Obendrein reizt er das komödiantische Potenzial seiner Schauspieler auf eine Weise aus, die manche Blockbuster-Komödie blass aussehen lässt. ... ein Film, der zwar mitunter ein wenig an Tempo verliert, aber die Billardtechnik unweigerlich ihrem Schicksal entgegenrollender Kugeln für die eigene Dramaturgie beherzigt. Rasante Kehrtwendungen, raffinierte Parallelmontagen, Haken schlagende Pointen - immer gilt: neues Spiel, neues Glück."

06. Januar 2005 | ALLES AUF ZUCKER • Kritik • Frankfurter Rundschau

Für Ulrike Rechel jongliert ALLES AUF ZUCKER mit großen Themen. "Es geht um vermeintliche Wendegewinner und -verlierer, um jüdisches Leben in einem von Rezession gezeichneten Deutschland, um jüdischen Witz und die geliebt-verhasste Mischpoke als solche. Das klingt nach ziemlich schwerem Gepäck für eine Komödie. Doch Levy nimmt seine bereits in früheren Filmen aufgegriffenen Lieblingsmotive auf die leichte Schulter - was ihnen gut bekommt. Letztlich erzählt er nichts weiter als eine verrückte Familiengeschichte um einen charismatischen Chaoten, der sich im Leben einige Male zu oft verzockt hat."

06. Januar 2005 | ALLES AUF ZUCKER • Kritik • Neues Deutschland

Der Verleih vermarktet ALLES AUF ZUCKER als erste deutsche Komödie mit typisch jüdischem Humor seit den glorreichen Zwanzigern, schreibt Caroline M. Buck. Es wurde Zeit für einen solchen Film. "Weil wenige nicht-jüdische Deutsche wirklich wissen, wie ein orthodoxer, wie ein liberaler oder atheistischer Jude so lebt, und weil es endlich Zeit wird, dem Bild vom leidenden Juden auch mal das eines Juden in Alltagssituationen entgegenzustellen, mit dem oder über den auch mal gelacht werden darf, war es Zeit für diesen Film."

Januar 2005 | ALLES AUF ZUCKER • Kritik • epd-Film 01/2005

Für Anke Sterneborg kommt ALLES AUF ZUCKER so entspannt und leicht daher wie kein anderer Film des Regisseurs. "Dabei hilft Levy der jüdische Mutterwitz, den er hier entfaltet, ebenso wie die Präsenz einer illustren Riege von Schauspielern, von Henry Hübchen, der in der Titelrolle auch seine eigene, nicht immer ganz leichte Wendegeschichte durchscheinen lässt, über Hannelore Elsner, die selten so erdig daherkam wie hier als resolut charmante Ehefrau und Mutter bis zu Udo Samel als Zuckers nach dem Fall der Mauer im Westen verbliebener, orthodox jüdischer Bruder."

Januar 2005 | ALLES AUF ZUCKER • Kritik • epd-Film 01/2005

Katharina Dockhorn führt ein Interview mit dem Regisseur Dani Levy.

Januar 2005 | ALLES AUF ZUCKER • Kritik • film-dienst 01/2005

Ulrich Kriest begrüßt die Kinoauswertung des Films, fragt aber, "inwieweit die Verbindung von Komödie und jüdischer Gegenwart glücklich gewählt ist, zumal die jüdische Gegenwart eigentlich ein blinder Fleck in der Komödienkonstruktion bleibt, die extrem von der Ausnahmesituation lebt. Mit Ausnahme von Jaeckie Zucker wirkt keine Figur ausgearbeitet, was dem Film eine blutleere Asymetrie verleiht ... So erscheint ein bis in die Nebenrollen hervorragendes Darstellerensemble letztlich durch das schwache Drehbuch unterfordert, das nie die vorgetäuschte dramatische Fallhöhe einlöst und sich um die zentrale Problematik herumdrückt."

31. Dezember 2004 | ALLES AUF ZUCKER • Kritik • Berliner Zeitung

Regine Sylvester führt ein ausführliches Interview mit dem Schauspieler Henry Hübchen.

27. Dezember 2004 | ALLES AUF ZUCKER • Kritik • Die Tageszeitung

Philipp Gessler spricht mit Drehbuchautor, Schauspieler und Regisseur Dani Levy über die komödiantische Seite von Nazimonstern, die lebensrettende Kraft des Humors, Scham, das Glück der Erde, Adventskerzen, seine jüdische Familie und Alfred Hitchcock und seinen neuen Film ALLES AUF ZUCKER.

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