Inhalt • GESPENSTER
Immer wieder zieht es Francoise nach Berlin, wo sie ihre vor vielen Jahren entführte Tochter zu finden hofft. Auf ihren unruhigen Streifzügen durch die Stadt trifft sie Nina, die mit ihrer Freundin Toni umherzieht. Noch bevor sie tatsächlich zu glauben vermag, in Nina ihre Tochter gefunden zu haben, sind die Mädchen im Großstadtgeschehen verschwunden. Doch Nina wird Francoise wiedersehen.
Kritik • GESPENSTER • 16. Februar 2005 • Berliner Zeitung
Der schwache Applaus bei der Festival-Aufführung muß den Regisseur nicht bekümmert, schreibt Anke Westphal. "In GESPENSTER meint eine Französin, in der Berliner Streunerin Nina (Julia Hummer) ihre einst als Kleinkind entführte Tochter wiederzuerkennen; der Gatte holt diesen gebrochenen Menschen aus der Psychiatrie ab, und dann beginnt es wieder - das Hoffen und das Ringen um Liebe, und Petzold findet dafür bedrohlich ortlose Bilder - Zeugen einer verzweifelten Heimatlosigkeit seiner Protagonisten im Leben."