Inhalt • GESPENSTER
Immer wieder zieht es Francoise nach Berlin, wo sie ihre vor vielen Jahren entführte Tochter zu finden hofft. Auf ihren unruhigen Streifzügen durch die Stadt trifft sie Nina, die mit ihrer Freundin Toni umherzieht. Noch bevor sie tatsächlich zu glauben vermag, in Nina ihre Tochter gefunden zu haben, sind die Mädchen im Großstadtgeschehen verschwunden. Doch Nina wird Francoise wiedersehen.
Kritik • GESPENSTER • 14. September 2005 • Der Tagesspiegel
Als tragisches Kinomärchen bezeichnet Christiane Peitz GESPENSTER. "Die Steadicam von Kameramann Hans Fromm folgt den Figuren mit behutsamer, komplizenhafter Neugier. Die Halbtotale belässt ihnen ihre Unbegreiflichkeit. Es gibt eine Distanz, die sich nicht überwinden lässt. Und es gibt gleichzeitig eine fast beschämende Intimität - wie in Ninas Casting-Geschichte. Christian Petzold ist ein Meister der richtigen Entfernung. ... Eine Gratwanderung: Selten sind Filme so fragil. Manchmal balanciert GESPENSTER an der Grenze zur Banalität - und doch fräsen sich Petzolds stille Bilder ins Gedächntnis ein."