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LEGEND OF THE EVIL LAKE

LEGEND OF THE EVIL LAKE

Regie Lee Kwang-hoon
Kinostart 30.12.2004

Kritiken • LEGEND OF THE EVIL LAKE

30. Dezember 2004 | LEGEND OF THE EVIL LAKE • Kritik • Berliner Zeitung

Zimperlich sind die Filme aus diesem Teil der Erde nicht, meint Peter Uehling, aber "aber, schwupps!, sinnloser sind einem, plumps!, die abgetrennten Arme und, platsch!, Beine noch nie serviert worden als hier in den Feldschlachten. Müssen die irgendeinem Standard genügen, einer So-und-so-viel-Gliedmaßen-pro-Minute-Quote? Auf dieser Seite der verlogenste (weil lediglich effektgeile) Naturalismus, auf der anderen der verlogenste Idealismus: Liebe größer als Tod und Verdammnis, stärker als Klassenschranken und Vorurteile. Um diese Gravitationskerne, die vor allem der Anziehung von Publikum, nicht von Sinn dienen, lagert der Regisseur Kwang-hoon Lee das, was man so für "großes Kino" hält."

30. Dezember 2004 | LEGEND OF THE EVIL LAKE • Kritik • Junge Welt

Südkoreaner tränkten ein nationalmythologisches Schwertkampfepos in süße Tränen (mit ein wenig chinesischer Hilfe, was Landschaften und Kampfchoreographen betrifft), stellt Andreas Hahn fest. "Dabei geht es auch in diesem Film eher darum, das Gewicht des Körpers zu verlieren, schwereloser Geist zu werden. Rüstung und Schwert sind gewichtig, sie ziehen hinab zur Erde (wo das magischste aller Schwerter ja schon drinsteckt) oder auf den Grund des Sees. Die Gewänder der Frauen hingegen fliegen mit dem Wind, schweben über den Waffen."

30. Dezember 2004 | LEGEND OF THE EVIL LAKE • Kritik • Der Tagesspiegel

Kampfkunst, Melodram, Historienepos und digital-spirituelle Erbauungskunst will LEGEND OF THE EVIL LAKE, schreibt Martin Schwickert. "Die Verwandlung der Unschuld vom Lande zum allmächtigen, digital animierten Racheengel ist apart. Und auch sonst spielt LEGEND OF THE EVIL LAKE den diskreten Charme des Matriarchats gegen testosteronlastige Schlachtsequenzen aus. In seinen besten Szenen entwickelt EVIL LAKE für den westlichen Betrachter beträchtlichen Trash-Appeal. Vor der totalen Ästhetisierung schreckt Regisseur Kwan-hohn Lee zurück. Stattdessen stürzt er sich in spirituellen Digital-Schabernak, der die historisch-epischen und melodramatischen Ambitionen ad absurdum führt."

Dezember 2004 | LEGEND OF THE EVIL LAKE • Kritik • film-dienst 26/2004

Für Jörg Gerle ist LEGEND OF THE EVIL LAKE ein Film, "der nur produziert wurde, um mit Superlativen zu kokettieren. ... Doch je mehr der Film versucht, dieses Leitbild zu kopieren, desto ernüchternder wird das Ergebnis angesichts der Aussichtslosigkeit des Unterfangens. Atemlos hastet er von Höhepunkt zu Höhepunkt und vergisst dabei völlig die Emotion, weil selbst stille Passagen, die das Melodram in den Vordergrund rücken, in Bild und Ton überfrachtet sind. ... Mag der Film seine Vorbilder an Pracht überflügeln - er besitzt bei weitem nicht jene Fantasie, die in der Handlung begründet sein muss. Damit ein emotionales Feuer überspringt, bedarf es mehr als Samt, Seide und eines tragischen Liebespaares."

Dezember 2004 | LEGEND OF THE EVIL LAKE • Kritik • filmz.de

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