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SHAUN OF THE DEAD

SHAUN OF THE DEAD

Regie Edgar Wright
Kinostart 30.12.2004

Kritiken • SHAUN OF THE DEAD

31. Dezember 2004 | SHAUN OF THE DEAD • Kritik • Berliner Zeitung

ALs zeitkritisches Kinopamphlet bezeichnet Jens Balzer SHAUN OF THE DEAD. "Während der gemeine Zombiefilm dort lustig ist, wo er ernst sein möchte, ist SHAUN OF THE DEAD gerade dort ernst, wo er lustig ist. Und umgekehrt. Und vor allem ist er dabei pointensicher geschrieben, gut gespielt und im richtigen Rhythmus inszeniert, was nicht zuletzt daran liegt, dass er aus dem in der Zombiefizierung seiner Kleinbürger bekanntlich besonders weit vorangeschrittenen Großbritannien stammt."

31. Dezember 2004 | SHAUN OF THE DEAD • Kritik • Die Tageszeitung

Wie Andreas Busche feststellt, leistet sich der Regisseur "Untoten-Witze vornehmlich auf Kosten der britischen Dienstleister-Klasse. ... SHAUN OF THE DEAD ist verschroben genug, um nicht als bloßes Imitat des jüngsten amerikanischen Zombiekultur-Imperialismus durchzugehen. Manche der Witze zielen so tief, dass sie ihr Ziel erst hintenrum zu treffen vermögen. Das Spezialistenwissen dieser Loser ist absolut tödlich."

30. Dezember 2004 | SHAUN OF THE DEAD • Kritik • Frankfurter Rundschau

Die wahren lebenden Toten, das sind wir selbst, erinnert Sascha Westphal. "Während andere Parodien auf Romeros Trilogie und deren Nachzügler ihre Komik vor allem aus dem Verhalten der Zombies ziehen - man denke nur an DIE NACHT DER LEBENDEN LOSER - amüsiert sich Wright eher über das Verhalten und die Reaktionen von Shaun und seinen Freunden. Sie alle sind uns übrigens hinlänglich aus unzähligen Slackerfilmen und der britischen Variante der romantischen Komödie bekannt. Wright nimmt zusammen mit seinem Co-Autor Simon Pegg das typische Gebaren ahnungsloser Männer und Frauen um die 30 aufs Korn."

30. Dezember 2004 | SHAUN OF THE DEAD • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Karl Hafner hat es einwenig gedauert, bis aus einem heiteren Beziehungswirrwarr ein Zombiefilm wird. "SHAUN OF THE DEAD ist nicht nur wegen seines Titels eine gelungene Parodie auf das Genre und zugleich eine intelligente Romero-Hommage. Doch wirklich Böses getan hat der Mensch hier nicht, außer vielleicht zu selbstgefällig Masse zu sein und Shauns Angst vor dem Erwachsenwerden zu verkörpern. Es ist eine wunderbare Ironie des Films, dass Shauns und Eds sinnfreies Dasein durch den Ausbruch der Zombie-Krise doch noch seinen Sinn erfährt. Doch je mehr Menschen zu Zombies werden, desto ernster wird der Film."

Dezember 2004 | SHAUN OF THE DEAD • Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare vorab bei filmz.de.

Dezember 2004 | SHAUN OF THE DEAD • Kritik • film-dienst 26/2004

Für Sascha Koebner beginnt der Film dramaturgisch geschickt und originell. "Man merkt dem Film an, dass er von Menschen gemacht wurde, die Zombie-Filme mögen. Pfiffig und nuanciert bricht er mit Konventionen und überspitzt gängige Muster, während der Blutwert der Splatter-Einlagen weit unter Normalmaß liegt. Der Humor des Films zollt dem Genre Respekt und macht sich nicht über die Formelhaftigkeit von Zombie-Filmen lustig, sondern bemüht sich um Ideenreichtum. Auch wenn SHAUN OF THE DEAD weder seine Spannung noch seinen Witz durchgehend halten kann, ist er im Gegensatz zu anderen Wiederbelebungsversuchen durchaus eine eigenständige Erweiterung des Genres.
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