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VOM HIMMEL HOCH

VOM HIMMEL HOCH

Regie Eric Guirado
Kinostart 16.12.2004

Kritiken • VOM HIMMEL HOCH

20. Dezember 2004 | VOM HIMMEL HOCH • Kritik • Die Tageszeitung

Als Weihnachtsfilm kommt VOM HIMMEL HOCH ohne süße Geigen aus, meint Barbara Schweizerhof. "Der Schauspieler Benôit Giros verleiht Jérôme eine Komplexität, die ihn der vorschnellen Einordnung entzieht. Sein Jérôme mag naiv sein, besitzt aber viel "Bauernschläue", er ist zurückhaltend, aber nicht schüchtern; daran gewöhnt, sich zu kümmern, und zugleich unwillig, sich einzumischen; kurzum eine Figur von solch lebendiger Authentizität, dass man fast glauben könnte, Giros spiele sich selbst. Die Echtheit verleiht ihm den Charme des Unberechenbaren und sorgt so dafür, dass das Interesse des Zuschauers an diesem Weihnachtsfilm der anderen Art bei aller Vorhersehbarkeit der Ereignisse nie nachlässt."

19. Dezember 2004 | VOM HIMMEL HOCH • Kritik • Tagesspiegel

Für Kerstin Decker ist VOM HIMMERL HOCh kein Weihnachts- sondern ein ein Tatsachenfilm. "Eric Guirados Debütfilm hat den Blick für die Nebensachen, die oft nur unerkannte Hauptsachen sind. ... VOM HIMMEL HOCH hat den Blick fürs Skurrile, der vor Sentimentalität schützt. Und auch das Ende wird kein gutes sein im herkömmlichen Sinne. Es ist nur ein guter Augenblick, ein Moment der Nähe."

17. Dezember 2004 | VOM HIMMEL HOCH • Kritik • Neues Deutschland

Manches in dem Film ist Klischee, meint Caroline M. Buck. "Am Ende obsiegen ein Ton bittersüßer Komödie und eine unbändige Lebensfreude über die sehr realen Probleme, mit denen sich nicht nur die französische Kleinbauernschaft herumschlagen muss."

16. Dezember 2004 | VOM HIMMEL HOCH • Kritik • Berliner Zeitung

Anke Westphal hat einen Weihnachtsfilm ohne Flimmerkram gesehen. "Alles Geschehen, aller Fortgang hängt in VOM HIMMEL HOCH an der Arbeit, doch von der Arbeit darf nicht alles abhängen, was den Menschen zum Menschen macht. So sagt es der Film, und er sagt es auf ebenso behutsame wie spannende Weise: Dieses Debüt von Eric Guirado wollen wir gleich umstandslos empfehlen. Der Regisseur zwingt einen Menschen in existenzieller Not, der ganz offensichtlich nicht mehr viele Möglichkeiten der Wahl hat, in eine Situation, in der er sich grundsätzlich entscheiden - also darüber klar werden muss, was für ein Mensch er sein möchte."

Dezember 2004 | VOM HIMMEL HOCH • Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare vorab bei filmz.de.

Dezember 2004 | VOM HIMMEL HOCH • Kritik • film-dienst 25/2004

Andrea Dittgen nennt VOM HIMMEL HOCH einen christlichen Film zur Advents- und Weihnachtszeit. "Aber in erster Linie steht der Film in der Tradition der französischen Sozialdramen, die eine inhumane Gesellschaft anprangern ... Zuweilen verzettelt sich der Film zwischen den Nebenfiguren und -handlungen und zahllosen Perspektivwechseln. Auch das süßliche Ende will nicht so recht zu dem poetischen Realismus passen. Doch Benoit Giros sensible Darstellung des schmächtigen, aber durchaus mächtigen Jérôme und die alles in den Schatten stellende Präsenz des Routiniers Serge Riaboukine als Haudegen La Chignole machen so manche inszenatorische Schwäche wieder wett."

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