Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

AUS DER TIEFE DES RAUMES

AUS DER TIEFE DES RAUMES

Regie Gil Mehmert
Kinostart 16.12.2004

Kritiken • AUS DER TIEFE DES RAUMES

17. Dezember 2004 | AUS DER TIEFE DES RAUMES • Kritik • Junge Welt

"Gil Mehmert und Nummer-Zehn-Darsteller Eckhard Preuß, die gemeinsam die Story entwickelten, geben sich alle erdenkliche Mühe, ihre kleine irre Idee in jedem Detail konsequent umzusetzen", stellt Michael Wopperer fest. Der Debütfilm "ist um Gottes Willen kein Biographismus, vielmehr eine Hommage an 60er-Jahre-Filmklamotten und ans Tippkickspiel. ... Letztlich wirkt die Dramaturgie des Films zwar weitgehend hölzern wie ein Tippkickspiel. Dem Charme der Grundidee aber kann man sich kaum entziehen."

16. Dezember 2004 | AUS DER TIEFE DES RAUMES • Kritik • Berliner Zeitung

Der Regisseur "hat über beide Kicker-Welten einen verschrobenen, kleinen Film gemacht, in dem er die Geschichte des deutschen Fußballs nach dem Wunder von Bern neu schreibt", meint Bert Rebhandl. "Der Charme von AUS DER TIEFE DES RAUMES liegt darin, wie Gil Mehmert diese private Geschichte aus dem Rheinischen in eine Gründungslegende des westdeutschen Fußballs umdeutet. ... Gil Mehmert rekonsturiert mit Genuss die Welt der frühen 60er-Jahre und interpretiert sie zugleich durch einen exzellenten Soundtrack, der eine ganz eigene Definition von Rock'n'Roll anbietet."

16. Dezember 2004 | AUS DER TIEFE DES RAUMES • Kritik • Neues Deutschland

Bei dem Film handelt es sich eigentlich um eine an Skurrilitäten reiche Tragödie, stellt Marion Pietrzok fest. "Sicher nicht großes Kino, aber ein anrührend menschlicher Film, mit Respekt vor den kleinen Leuten und ihren großen Träumen, mit viel Liebe zu den äußeren Details der 60er-Jahre-Provinz, ist diese augenzwinkernde Hommage auf Günter Netzer. Man sollte sich diesen Kino-Abend gönnen."

16. Dezember 2004 | AUS DER TIEFE DES RAUMES • Kritik • Frankfurter Runschau

Leider driftet eine tolle Idee ins Abseits, meint Birgit Roschy. "Die Entwicklung des stocksteifen Tipp-Kickers zum trendsetzenden Fußballrebellen entfaltet dabei ihre eigene traumwandlerische Logik, kann die Komödie jedoch nicht bis zum Abpfiff tragen. Als poetische Fußball-Metapher kommt sie zwar tatsächlich aus der Tiefe des Raumes, driftet aber durch eine umständliche Rahmenhandlung und blasse Liebesgeschichte leider nach und nach ins Abseits.

16. Dezember 2004 | AUS DER TIEFE DES RAUMES • Kritik • Tagesspiegel

Helmut Schümann hat eine Hommage an Günter Netzer gesehen. "Etwas langatmig kommt der Film eingangs daher – wie auch ein Fußballspiel sich meist erst entwickelt. Eine Hommage ist Regisseur Gil Mehmert da gelungen, eine tiefe Verbeugung vor einem der grandiosesten und geheimnisvollsten Fußballspieler aller Zeiten. Der wahre Günter Netzer gilt als Mythos. Er selber wehrt sich geschickt und vehement gegen etwaige Enttarnung. Auch Mehmert spielt lieber mit der Verklärung, steigert sie in skurrilste Höhen, bleibt dabei logisch, wenngleich der Stimmigkeit mitunter ein wenig mit der Brechstange auf die Sprünge geholfen werden muss."

16. Dezember 2004 | AUS DER TIEFE DES RAUMES • Kritik • Die Tageszeitung

Dietmar Kammerer findet die Idee des Film selbstredend symphatisch. "Regisseur Gil Mehmert beherzigt die Regeln der Groteske und tischt den Zuschauern noch die unwahrscheinlichsten Vorgänge rund um die Menschwerdung des Metallmännchens mit der ruhigsten Selbstverständlichkeit auf, wie es selbst der große Seemannsgarn-Spinner Käpt'n Blaubär nicht besser hinbekommen hätte. Auch die Details wurden bedacht: Wie Netzer zu seiner blonden Frisur kam, seine legendäre Lauffaulheit, seine präzise in den Torwinkel gezirkelten Freistöße."

Dezember 2004 | AUS DER TIEFE DES RAUMES • Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare vorab bei filmz.de.

Dezember 2004 | AUS DER TIEFE DES RAUMES • Kritik • film-dienst 25/2004

Der Film ist nicht als auratisches Denkmal angelegt, meint Horst Peter Koll, "sondern als höchst pfiffige, absurd-übersteigerte Hommage ... Mehmert erzählt das alles wohltuender Weise nicht 'krachledern' und deutsch-polternd, sondern als gelegentlich fast schon zu leise Satire mit unterspielten Gags, die sanft und liebenswürdig daher kommt. Dramaturgisch führt das zu manchen Durchhängern in der als lange Rückblende konzipierten 'Legende', sodass man schon ein großes Faible für Fußball und auch eine gewisse Kenntnis mitbringen muss, um die vielen hübschen Anspielungen und Gags (vor allem um Bert Vogts!) decodieren und genießen zu können."

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,37995