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DAS PHANTOM DER OPER

DAS PHANTOM DER OPER

Regie Joel Schumacher
Kinostart 16.12.2004

Kritiken • DAS PHANTOM DER OPER

16. Dezember 2004 | DAS PHANTOM DER OPER • Kritik • Der Tagesspiegel

Dieser 143-Minuten-Film bietet genau das, wonach Andrew Lloyd Webber bei der Komposition des Musicals stets gestrebt hatte: perfekten Kitsch, meint Frederik Hanssen. "Was Regisseur Joel Schumacher da gezaubert hat, ist ein echtes Phantom of the Cinemascopera. Effektvoller, kitschiger, teurer als es je ein privater Theaterbetreiber auf die Szene bringen könnte."

16. Dezember 2004 | DAS PHANTOM DER OPER • Kritik • Frankfurter Rundschau

Sascha Westphal findet den Film subtiler als die Musical-Vorlage. "Mit den Mitteln des Films übertrumpft Joel Schumachers DAS PHANTOM DER OPER Andrew Lloyd Webbers Bühnenversion. ... Trotz der offensichtlichen Werktreue hat Schumacher zu einem ganz eigenen Rhythmus der Erzählung gefunden. Er reproduziert die Szenen und Situationen der Bühnenaufführungen in Bildern und Schnitten, die reines Kino sind. Schon das eher kontrastarme Schwarzweiß, in dem er den Prolog und die Rahmenhandlung gedreht hat, beschwört Emotionen und Stimmungen herauf, die so kein Musicaltheater der Welt erzeugen könnte."

15. Dezember 2004 | DAS PHANTOM DER OPER • Kritik • Berliner Zeitung

Für Birgit Walter ist die Oper behäbig-zuckrig abfilmt worden. DAS PHANTOM DER OPER "hat seine Chance vertan, ein guter Film zu werden. Ordentliches Handwerk reicht nicht, um ein erfolgreiches Musical zu transformieren, es braucht auch eine klare gedankliche Ebene. ... Der Produzent ist der Komponist und so sieht der Film auch aus. Keine Note ließ Lloyd Webber wegsparen, egal, ob sie in die Dramaturgie passt. ... So ist aus dem PHANTOM trotz der Opulenz der Bilder eine behäbige, uninspirierte, zuckrige Musicalabfilmung geworden."

Dezember 2004 | DAS PHANTOM DER OPER • Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare vorab bei filmz.de.

Dezember 2004 | DAS PHANTOM DER OPER • Kritik • film-dienst 25/2004

Joel Schumachers Adaption wirkt mehr wie die Eins-zu-Eins-Übertragung der aufwändigen Bühnenbilder auf die CinemaScope-Leinwand und weniger als eigenständige Interpretation, meint Rolf-Ruediger Hamacher. "Auch aus der inneren Dramatik der unerfüll-ten Liebe einer 'Bestie' zur 'Schönen' weiß der Film keinen dramatischen Nutzen zu ziehen, was vor allem auch an den beiden überforderten Hauptdarstellern liegt, die weder die Höhen der Webberschen Klänge erklimmen noch die emotionale Tiefe der Charaktere füllen können. Zumindest auf der Gesangsebene wird das Manko durch die deutsche Synchronisation etwas aufgefangen ... Das Staunen, dass viele Zuschauer der Bühnenaufführung erfasste, weicht im Kino schnell bleierner Langeweile."

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