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COWGIRL

COWGIRL
Regie Mark Schlichter

Inhalt • COWGIRL

Essen, Schlafen, Fernsehen: Der Vorort Struvensiel kann genauso langweilig sein wie ein verlassenes Nest im mittleren Westen. Johanna 'Paula' Paulsen, Teilzeit-Bibliothekarin in der örtlichen Bücherei und verheiratet mit Edgar Jakobi, sehnt sich nach dem echten Leben. Das kommt schneller als sie denkt. Auf dem zehnjährigen Abitursfest trifft sie ihre Jugendliebe Max wieder, einen notorischen Lügner und Aufschneider. Um die Welt ist er angeblich gesegelt, aber eigentlich doch nur tief in die Unterwelt eingetaucht. Das stellt auch Paula fest, als sie ihm ins verregnete Hamburg folgt und es auf einmal nicht nur mit einer gefährlichen Gang, sondern auch mit dem korrupten Polizisten Krahl zu tun kriegt. Zweikämpfe, Autorennen, Todessprünge - zum großen Erstaunen von Max schlummern in der verträumten Paula ungeahnte Fähigkeiten. Dass sie dabei sein verkorkstes Leben wieder ins Lot bringt, wird Max zu spät klar - aber Paula wäre kein echtes Cowgirl, würde sie nicht am Ende doch auf die Stimme ihres Herzens hören...

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Crew • COWGIRL

Regie: Mark Schlichter
Darsteller: Ralf Richter, Maja Schöne, Valentin Platareanu, Nina Rothemund, Matthias Klimsa ...

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Kritik • COWGIRL • Dezember 2004 • film-dienst 25/2004

Die Produktion des Films muß zumindest Spaß gemacht haben, glaubt Ulrich Kriest. "Leider überträgt sich der Spaß nicht aufs Publikum. Herausgekommen ist nämlich nur ein Sammelsurium von Einzelszenen ... COWGIRL zitiert Nouvelle Vague, Film noir, Gangsterfilm und Italo-Western, erlaubt sich erzählerische Freiheiten wie großzügige Ellipsen, Bildstillstand mit Off-Kommentar, augenzwinkernd offenherzige Blicke in die dramaturgische Werkstatt (wenn just dann eine einsam gelegene Videothek in den Blick kommt, als sie am nötigsten gebraucht wird) oder Traumszenen (in denen Paulas Freundinnen wie in der Waschmittelwerbung als Personifikationen ihres Gewissens fungieren). Doch letztlich fehlt es dem Film so sehr an Timing und Substanz, dass sogar die knapp bemessenen 84 Minuten Spielzeit wie eine Ewigkeit erscheinen und Zeit zum Nachdenken lassen."

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