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OLGA BENARIO, EIN LEBEN FÜR DIE REVOLUTION

OLGA BENARIO, EIN LEBEN FÜR DIE REVOLUTION

Regie Galip Iyitanir

Kritiken • OLGA BENARIO, EIN LEBEN FÜR DIE REVOLUTION

04. Dezember 2004 | OLGA BENARIO, EIN LEBEN FÜR DIE REVOLUTION • Kritik • Die tageszeitung

Jörg Sundermeier hat einen Film gegen das antikommunistische Ressentiment gesehen. "Der Film hat allerdings zu viel Revolutionspathos. Das dramatische Abfilmen des Schornsteines in Bernburg am Ende des Filmes ist eher geschmacklos. Warum werden nicht solche kommunistischen Agentinnen wie Ruth Werner (die übrigens eine Biografie der Benario verfasst hat) Gegenstand solcher Revolutionsfilme, sondern nur diejenigen, die den Naziterror nicht überlebt haben? Vielleicht weil sie besser zur Ikone taugen. Der Film muss die Frau als sinnliche Liebhaberin und gute Mutter beschreiben, etwas, was sich eine Kommunistin verbitten müsste, da das nicht Gegenstand ihrer politischen Biografie ist."

02. Dezember 2004 | OLGA BENARIO, EIN LEBEN FÜR DIE REVOLUTION • Kritik • Berliner Zeitung

Wiebke Hollersen bedankt sich beim Regisseur, dass er erzählt, wer Olga Benario war. "Er rekonstruiert ihren kurzen Lebenslauf penibel, reist auf den Spuren der Kommunistin nach Moskau, Paris und Rio de Janeiro, kramt Fotos und Decknamen von jedem Mitkämpfer hervor und präsentiert alles in chronologischer korrekter Aneinanderreihung - bis dem Zuschauer der Kopf schwirrt und sich das Wichtigste in all den Fakten verliert. Wie war Olga Benario? Was hat sie gedacht, gefühlt, gelitten? ... Weil es wenig Bilder von Benario gibt, hat der Regisseur einige Szenen mit Schauspielern nachgestellt - zum Glück. Die Episoden retten den Film."

02. Dezember 2004 | OLGA BENARIO, EIN LEBEN FÜR DIE REVOLUTION • Kritik • Junge Welt

Alles in allem ist es zwar ein recht konventioneller Film, meint Helmut Höge. "Herausgekommen ist eine 'ergreifende und aufwühlende Semidokumentation' über eine 'außergewöhnliche und mutige Frau', schreibt der Verleiher Neue Visionen."

02. Dezember 2004 | OLGA BENARIO, EIN LEBEN FÜR DIE REVOLUTION • Kritik • Neues Deutschland

Manchmal hätte sich Claudia von Gélieu eine Hinterfragung an einigen Stellen gewünscht. "Dem Gesamteindruck des Films tut dies allerdings keinen Abbruch. Ohne Pathos und Verklärung wird das Leben Olga Benarios aufgerollt, äußerst spannend, ohne den heute so verbreiteten Antikommunismus."

November 2004 | OLGA BENARIO, EIN LEBEN FÜR DIE REVOLUTION • Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare vorab bei filmz.de.

November 2004 | OLGA BENARIO, EIN LEBEN FÜR DIE REVOLUTION • Kritik • film-dienst 24/2004

Wolfgang M. Hamdorf hat eine packende Geschichtserzählung gesehen. "Regisseur Galip Iyitanir schildert das Leben und Sterben der Revolutionärin Olga Benario mit der Opulenz eines Romans von Alexandre Dumas oder Victor Hugo, in einer Mischung aus nachinszenierten Szenen und klassischem, mitunter etwas bieder wirkendem dokumentarischen Duktus. Dadurch dramatisiert und belebt er die Ikone einer revolutionären Heiligenlegende und vermittelt einen Lebensweg, der über den besonders in der ehemaligen DDR sehr bekannten Namen hinaus in seinen Details faszinierend sprunghaft und doch beeindruckend konsequent ist - ein schönes und grausames Märchen aus den 1001 Nächten der Weltrevolution."

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