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DIE GROßE VERFÜHRUNG

DIE GROßE VERFÜHRUNG

Regie Jean-François Pouliot

Kritiken • DIE GROßE VERFÜHRUNG

03. Dezember 2004 | DIE GROßE VERFÜHRUNG • Kritik • Der Tagesspiegel

Der Film gibt Hoffnung, schreibt Kerstin Decker. Den Glückszustand des Ortes illustriert der Regisseur Jean-Francois Pouliot mit Bildern zärtlichster Denunziation. "Globalisierung meets Sainte-Marie-La-Mauderne. Dass dieser kleine schöne Film mit seinem leisen Witz Preise auf Festivals gewinnt, ist klar. Dass er auch ein Publikumserfolg wird, nicht unbedingt. In Kanada hatte DIE GROßE VERFüHRUNG schon über eine Million Zuschauer."

02. Dezember 2004 | DIE GROßE VERFÜHRUNG • Kritik • Frankfurter Rundschau

Marli Feldvoss hat ein Lehrstück gesehen, aber eines von der toleranten, sogar selbstironischen Sorte. "Hinter der Großen Verführung, die das ganze Dorf in eine wunderliche Bühne zu verwandeln scheint, steckt die "Große Nostalgie" vom wahren Gemeinschaftsleben, die ein Häuflein Menschen zusammenschweißt, von denen die Ältesten noch nie in der Stadt gewesen sind. Unter dem Strich praktiziert diese derbe Komödie mit ihren polternden Selbsthilfekonzepten deshalb alle nur denkbaren zwischenmenschlichen Tugenden, zuvorderst Solidarität, von der man zu Zeiten der Konkurrenzgesellschaft nur träumen kann."

02. Dezember 2004 | DIE GROßE VERFÜHRUNG • Kritik • Neues Deutschland

Gunnar Decker hat einen charmanten und feinsinnigen Vorweihnachtsfilm gesehen. "Wie uns Jean-Francois Pouliot diese kleine Inselwelt zeigt, das ist von einer wunderbar-stillen Poesie, vermeidet jede grobe Pointe und besitzt einen untrügbaren Sinn für das Skurrile des Alltags. Eine ernste Komödie, wo es um ganz normale Kauze geht, die sich dagegen wehren, in der eigenen Hoffnungslosigkeit zu versinken. ... Er trifft einen Nerv. Aber so, dass es nicht allzu sehr schmerzt. Die Frage, was eigentlich Menschen von Menschen erwarten, wird hier auf listige Weise beantwortet. Als eine witzige Liebeserklärung an die allzu erfindungsreichen Bewohner von Sainte-Marie-La-Mauderne."

November 2004 | DIE GROßE VERFÜHRUNG • Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare vorab bei filmz.de.

November 2004 | DIE GROßE VERFÜHRUNG • Kritik • film-dienst 24/2004

Der Regisseur hat einen humorvoll-naiven Blickwinkel, meint Stefan Volk. Das Drehbuch bietet "eigentlich alles, was eine Komödie braucht: skurrilen Charme, Bilderbuchkulisse, soziale Dynamik, burleske Intrigen und einen fast unermesslichen Schatz heikler Situationen. Leider aber schöpft Pouliot das dramaturgische Potenzial der Vorlage nur selten so kongenial aus ... Zu abgeschliffen und austariert, zu durchkonstruiert kommt der Film daher, um einen über launige, liebenswürdig witzige Unterhaltung hinaus zu packen. Letztlich ist die Geschichte vielleicht sogar zu perfekt erdacht und fehlt es ihr an Ecken und Kanten. Auch die Inszenierung verpasst es, dem Ganzen einen individuellen Charakter zu verschaffen."

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