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BRIDGET JONES - AM RANDE DES WAHNSINNS

BRIDGET JONES - AM RANDE DES WAHNSINNS

Regie Beeban Kidron

Kritiken • BRIDGET JONES - AM RANDE DES WAHNSINNS

02. Dezember 2004 | BRIDGET JONES - AM RANDE DES WAHNSINNS • Kritik • Berliner Zeitung

Mariam Schaghaghi führt ein Interview mit Hugh Grant über Lebensstil, gepuderte Nasen, Gerüchte und seine unmögliche Wachsfigur.

02. Dezember 2004 | BRIDGET JONES - AM RANDE DES WAHNSINNS • Kritik • Frankfurter Rundschau

Michael Kohler ist nicht begeistert: er hat einen beinahe durchweg platten Film gesehen. "Die Slapstick-Routinen können gar nicht abgenutzt genug sein für Kidron und ein erschreckend indisponiertes Autorengespann. Daneben wirkt der neu aufgelegte und zugegebenermaßen herrlich choreografierte Faustkampf zwischen Darcy und Cleaver geradezu taufrisch. ... Vielleicht musste es nach dem Gesetz der Fortsetzung ja so kommen, aber gleich derart abgemagert auf's Klischee? Jones hat die Schokolade abgesetzt und ist dabei vom Komödienfleisch gefallen; pflichtschuldig sabotiert sie ihr trautes Glück zu zweit und erscheint dabei wie ihr eigenes Zitat."

02. Dezember 2004 | BRIDGET JONES - AM RANDE DES WAHNSINNS • Kritik • Frankfurter Rundschau

Für Birgit Roschy hat der Film zu viel Slapstick und zu wenig Biss. "Wo Romanautorin Helen Fielding (der beim Drehbuchschreiben dieses Mal von drei Männern geholfen wurde) einst mit bissigem Witz den Widerspruch zwischen dem ersehnten Glamour à la Cosmopolitan und dem tatsächlichen weiblichen Drang zum Moppel-Ich aufspießte, so muss Bridgets längst etablierte Tolpatschigkeit nun beim Ski- und Thailandurlaub weiter ausgewalzt werden."

02. Dezember 2004 | BRIDGET JONES - AM RANDE DES WAHNSINNS • Kritik • Junge Welt

Das Drehbuch nimmt die Realitätsflucht der Protagonistin zum Anlaß, die Grenzen des Nachvollziehbaren zu verlassen, meint Bettina Dunkel. "Ängste und Nöte von gebeutelten Singlefrauen wurden selten so wunderbar grotesk überspitzt wie in Helen Fieldings Romanvorlage für die beiden "Bridget Jones"-Komödien. Schade nur, daß das Vielfliegerprogramm der Titelheldin in der aktuellen Filmadaption im Gegensatz zum Buch kaum Platz für Nebenrollen läßt."

02. Dezember 2004 | BRIDGET JONES - AM RANDE DES WAHNSINNS • Kritik • Die Tageszeitung

Für Philipp Bühler geht dem Sequel irgendwann die Puste aus. "Die aus dem ersten Teil bekannten Peinlichkeiten werden nicht nur fortgesetzt, sondern noch getoppt. Wie Bridget als unbedarftes Skihaserl aus dem Lift fällt oder als Wurstpelle im viel zu engen gelben Kostüm zum Galadinner stakst: Das erscheint schon nicht mehr als Peinlichkeit, sondern als Selbstdemütigung. Rein äußerlich hat Zellweger diesmal wohl mehr zugenommen als die lumpigen zehn Kilo vom letzten Mal."

02. Dezember 2004 | BRIDGET JONES - AM RANDE DES WAHNSINNS • Kritik • Die Zeit

Für Jörg Lau ist die Fortsetzung nur mäßig. "Die Autoren haben mit ungeheurer Chuzpe alle wunderbaren Einfälle des ersten Teils kopiert, minimal variiert und recycelt ... Die Wiederholungen sind so entwaffend dreist, dass es schwer fällt, lange böse zu sein. Der Slapstick ist allerdings so lieblos und erwartbar hingehauen, dass es echten Verehrern des einfachen Humors bloß wehtut. Wer durchhält, wird mit einigen wunderbaren Situationen belohnt."

01. Dezember 2004 | BRIDGET JONES - AM RANDE DES WAHNSINNS • Kritik • Berliner Zeitung

Ein unbekümmert und offensiv betriebenes Déja-Vu ist daher Funktionsprinzip dieser filmischen Fortsetzung, findet Daniela Pogade. "Renée Zellweger macht jeden Unfug entschlossen mit und treibt ihrer Figur dabei jegliche Haltung aus. Sie kann kaum noch einen Schritt tun, ohne fürchterlich den Körper zu verrenken, und stets platzt sie im unpassenden Moment mit einer beschränkten Bemerkung heraus. Das ironische Spiel mit weiblichen Stereotypen ist also irgendwie aus dem Ruder geraten: Bridget tickt nicht mehr richtig."

01. Dezember 2004 | BRIDGET JONES - AM RANDE DES WAHNSINNS • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Birgit Rieger birgt der Film eine neue Qualität der Selbstaufgabe. "Renée Zellweger wirkt darin noch unförmiger, ihr watscheliger Gang driftet ab ins Groteske, die geschmacklose Kleidung dient als wunderbarer Indikator ihres hysterischen Selbst. Ihre schauspielerische Leistung und ihr komisches Talent sind großartig, allerdings präsentiert Regisseurin Beebran Kidran keine Frau, sondern einen Comedycharakter. Der darf bekanntlich alles. ... Alles lustig. Alles unterhaltsam. Nur: nicht mehr echt. Die neue Bridget ist keine Frau mehr, die uns in ihrer liebenswert unglamourösen Normalität an jeder Ecke begegnen könnte. Und auch als Identifikationsfigur für Singles hat sie ausgedient."

November 2004 | BRIDGET JONES - AM RANDE DES WAHNSINNS • Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare vorab bei filmz.de.

November 2004 | BRIDGET JONES - AM RANDE DES WAHNSINNS • Kritik • film-dienst 24/2004

Miriam Hollstein lobt Renee Zellweger. "Der Charme ihrer Figur liegt darin, dass sie überlebensgroß in ihren Schwächen ist. Das Kinopublikum, vor allem der weibliche Teil, kann in einer Art Katharsis die eigenen Unsicherheiten grotesk übertrieben miterleben. Männlichen Zuschauern gewährt der Film Einblicke in die seelische Intimzone der Frau und zeigt zwei polarisierte Männerbilder. ... Zu stark haben die Drehbuchautoren auch die eigentliche Geschichte vernachlässigt. Weder die Auflösung des vermeintlichen Verhältnisses zwischen Mark und seiner Kollegin, noch die Tatsache, dass Bridgets ehemaliger Chef plötzlich als Kollege auftaucht, wirken plausibel. Insgesamt eher enttäuschend ist auch die Regiearbeit der Britin Beeban Kidron."

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