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DIE UNGLAUBLICHEN

DIE UNGLAUBLICHEN

Regie Brad Bird
Kinostart 09.12.2004
Genre Actionfilm

Kritiken • DIE UNGLAUBLICHEN

08. November 2010 | DIE UNGLAUBLICHEN • Kritik • Die Unglaublichen

Mehr Trailer und mehr Bilder zu DIE UNGLAUBLICHEN auf trickfilm-zeit.de

01. November 2010 | DIE UNGLAUBLICHEN • Kritik • Die Unglaublichen - The Incredibles

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09. Dezember 2004 | DIE UNGLAUBLICHEN • Kritik • Berliner Zeitung

Jens Balzer wird mit dem neuen Pixar-Film nicht froh. "Wie alle bisherigen Filme von Pixar, ist THE INCREDIBLES spektakulär und über jede Kritik erhaben animiert, voller blickbegeisternder Bauwerke und Panoramen, beseelt und beschienen von bezauberndem Licht, bestreut mit interessanten Gimmicks und drolligen Interieurs. Und dennoch will man nicht wirklich froh werden damit - was wesentlich an der Geschichte liegt: Der Plot und die darin verarbeiteten Witze sind so gedämpft, so wenig sarkastisch und so familienfreundlich kompromiss- und konsensorientiert wie bei Pixar noch nie."

09. Dezember 2004 | DIE UNGLAUBLICHEN • Kritik • Frankfurter Rundschau

Daniel Kothenschulte findet die Idee herrlich. "Auch wenn der spektakuläre Erfolg des Films wohl vor allem den rauschhaft-ausgelassenen Actionsequenzen zu danken ist, überzeugen doch künstlerisch vor allem die ersten zwanzig Minuten. ... Die Macher von Die Unglaublichen um Produzent und Pixar-Co-Chef John Lasseter indes fürchteten noch ein ganz anderes Tal. Die Geschichte wendet sich so unverkennbar an eine reifere Zuschauerschicht, dass der nach allem Wirtschaftseinmaleins ohnehin irgendwann unvermeidliche Einbruch gut gepasst hätte."

09. Dezember 2004 | DIE UNGLAUBLICHEN • Kritik • Frankfurter Rundschau

Ganz vorzüglich gelingt dem Film augenzwinkernd das Agenten- und Superhelden-Genre familienfreundlich aufzubereiten, meint Christina Heinen. "Die üblichen Popkultur-Referenzen fügen sich wunderbar ein in die Story um eine Super-Familie, die das Böse nur gemeinsam besiegen kann. Rückblenden in die goldenen Zeiten vor dem Berufsverbot zitieren Filme wie SPIDERMAN. Mondäne Interieurs und optisch überwältigende Schauplätze erinnern an frühe James-Bond-Streifen. Aus jedem Bild spricht die Liebe zum Detail"

09. Dezember 2004 | DIE UNGLAUBLICHEN • Kritik • Der SPIEGEL

Für Andreas Borcholte hält der Regisseur ein flammendes Plädoyer für den Individualismus und fast beiläufig wird dabei der Trickfilm erwachsen. Der Film ist actionreich, hinreißend komisch und zugleich eine hintersinnige Geschichte über Superhelden. "Am beeindruckendsten aber ist die mutige Ästhetik des Films, die Bird aus alten Bond-Filmen, B-Movies und Comic-Heften zusammenzitiert: Mit seinen futuristischen Formen und knalligen Farben erweckt der Film jene Moderne zu neuem Leben, wie sie in den fünfziger und sechziger Jahren von Designern, Künstlern und Filmemachern gesehen wurde."

08. Dezember 2004 | DIE UNGLAUBLICHEN • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Bodo Mrozek spielt DIE UNGLAUBLICHEN - THE INCREDIBLES in einer seltsam zeitlosen Epoche. "Die schönen Designerhäuser mit ihrem Lounge-Mobiliar scheinen direkt aus New Hollywood importiert und erinnern nicht von ungefähr an den Stil des Neo-Tiki-Zeichners Shag. Der Soundtrack klingt mal nach Neal Heftis Batman-Thema, mal nach John Berrys Soundtrack zum ersten James-Bond-Leinwandabenteuer DR. NO; auch die Szenarien hätte ein Ken Adam nicht größenwahnsinniger und schöner entwerfen können. All dies sind Reminiszenzen an die Genre-Geschichte. ... Und seine rein computeranimierten Figuren sind nicht nur bis in die einzelnen Haarspitzen fein gezeichnet. Sie sind auch Charakterstudien, die mehrdimensionaler angelegt sind als etliche aktuelle Hollywoodfilme mit richtigen, echten Schauspielern."

08. Dezember 2004 | DIE UNGLAUBLICHEN • Kritik • Die Tageszeitung

Martin Zeyn bekritelt, daß Pixar dem Superheldengenre hinterherläuft. DIE UNGLAUBLICHEN "können sich nicht entscheiden, was sie sein wollen: eine Superheldenpersiflage mit Zitaten von Bond bis STAR WARS, ein Adoleszenzdrama oder ein wertkonservativer Film für die ganze Familie. Er ist dabei nicht nur von allem etwas, was schon schlimm genug wäre, sondern er konterkariert sich selbst. Batman oder Superman töten nicht. In DIE UNGLAUBLICHEN sind Tote aber Kollateralschäden. ... Statt auf die Augen und die Verzauberung setzen DIE UNGLAUBLICHEN auf Slapstick. Wenn auch ein Slapstick mit angezogener Handbremse, eine Schwäche, die bei vielen aktuellen Zeichentrickproduktionen zu beobachten ist."

Dezember 2004 | DIE UNGLAUBLICHEN • Kritik • film-dienst 25/2004

Michael Kohler hat eine derart ins eigene Genre verguckte Kinderfabel seit langer Zeit nicht mehr gesehen. DIE UNGLAUBLICHEN "vereint über weite Strecken das beste aus den Kunstwelten von Real- und Animationsfilm. Handlung und Set-Design brauchen den Vergleich mit dem avancierten Actionkino nicht zu scheuen und haben an Rasanz und Einfallsreichtum die Nase vorn. ... Enttäuscht wird hingegen, wer sich nach der Exposition eine eingehende Erkundung des Superheldenphänomens erwartet hatte. Obwohl in DIE UNGLAUBLICHEN beständig auf die Andersartigkeit der Parrs verwiesen wird, will Brad Bird partout kein Interesse an den Beweggründen der undankbaren New Yorker zeigen. Stattdessen menschelt es bei Supermanns gehörig."

November 2004 | DIE UNGLAUBLICHEN • Kritik • filmz.de

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