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BERGKRISTALL

BERGKRISTALL

Regie Joseph Vilsmaier
Kinostart 17.11.2005

Kritiken • BERGKRISTALL

16. November 2005 | BERGKRISTALL • Kritik • br-online.de

Viel Schnee hat Andrea Mirbeth gesehen. "Vilsmaier hat wie üblich selbst die Kamera geführt. Da knistert also der Ofen, da knirscht der Schnee, da kennen Gefühle keine Höhenmeter. Dana Vávrová spielt eine leidend Liebende, tragisch, stolz, zu allem bereit und Daniel Morgenroth den stillen, in sich gekehrten, verletzten Vater. Joseph Vilsmaier, der erfahrene Spezialist, wenn es um Heimat geht, hat alles getan, um BERGKRISTALL zu einem Alpenmelodram zu machen. Viel Gefühl, Herzschmerz, Panoramabilder, Liebe, Hass und Leidenschaft. ... Die Figuren wirken oft holzschnittartig in ihrem Reden und Handeln. Zu sehr trägt alles die Atmosphäre eines Märchenbuchs in sich."

18. November 2004 | BERGKRISTALL • Kritik • Frankfurter Rundschau

Für Christina Heinen nutzt der Regisseur jede Chance, um die Aktualität der Geschichte herauszustellen. "Vilsmaiers große Stärke ist es, das 19. Jahrhundert in allen Details lebendig werden zu lassen. Zu wortkargen Dörflern in den Hochalpen passt es allerdings nicht so recht, wenn die Schustergattin ihrem Mann vorwirft, er sei "gar kein richtiger Vater", weil er den Kindern seine Gefühle nicht zeige. Bei so viel bemühter Zeitlosigkeit - schließlich soll der Zuschauer etwas für die Gegenwart lernen - wirkt die ereignislose Rahmenhandlung im Skiort umso überflüssiger."

18. November 2004 | BERGKRISTALL • Kritik • Die Tageszeitung

Jan Distelmeyer ist enttäuscht: Der Berg ruft nicht, er lebt noch nicht einmal. "Größe umflort die Geschichte, "Naturkatastrophen, Liebe und Hass, Leben und Tod" verspricht der Erzähler. Doch Bedeutung und Berg als ewige Antwort auf soziale Fragen türmen sich hier nur auf, um sich im nächsten Augenblick in Luft aufzulösen. BERGKRISTALL gelingt nichts von dem, was er sich vornimmt, weil er schon handwerklich scheitert ... Kein Bild ist stark genug, um mehr als nur reine Bebilderung zu sein, alles ist reale Kulisse, in der die Akteure mit ihren Texten ringen. Zu guter Letzt könnte man fast Mitleid haben mit der Hilflosigkeit dieser Produktion, denn BERGKRISTALL hätte wirklich ein Bergfilm werden können, wenn er überhaupt erst einmal ein Film geworden wäre."

November 2004 | BERGKRISTALL • Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare vorab bei filmz.de.

November 2004 | BERGKRISTALL • Kritik • film-dienst 23/2004

Für Felicitas Kleiner hat der Regisseur die Geschichte um einige Spannungsbogen erweitert. "Die Abenteuer der Kinder werden mit typischen Elementen des Bergfilms (Lawinen, Stürze in Eislöcher usw.) dramatisiert, die Figuren, vor allem die Frauen, sind moderner: Susanna und ihre Tochter Sanna sind stärker und aktiver als dies noch im Text der Fall war, die Männer dürfen mehr Schwäche zeigen. Dabei bleibt die grandiose alpine Landschaft ein zentraler Protagonist der Geschichte: Wie so oft, wenn es Kinohelden in die Wildnis verschlägt, offenbart sich auch hier der wahre Wert der Menschen, hilft ihnen die Konfrontation mit der 'erhabenen' Natur, über ihren Schatten und ihre Kleinlichkeiten zu springen ... Damit zeigt sich BERGKRISTALL als typischer Weihnachtsfilm, der gefühlvoll nicht zuletzt auf Kinder und Familien als Publikum zielt."

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