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BAD SANTA

BAD SANTA

Regie Terry Zwigoff

Kritiken • BAD SANTA

19. November 2004 | BAD SANTA • Kritik • Der Freitag

BAD SANTA will bei Andreas Busche keine echte Weihnachtsstimmung aufkommen lassen. Der Film ist "die grotesk-überdrehte Variante von Charles Dickens Ideal: eine Weihnachtsgeschichte mit aggressiv anti-konsumistischem Kern. ... Als Weihnachtsfilm ist Bad Santa eine kleine Katastrophe, schwer soziabel und verhaltensauffällig. Das hat er mit seiner Hauptfigur gemein. ... Auch wenn das Prinzip schnell durchschaut ist: Zwigoff entwickelt eine große Lust, den Witz vom ungehobelten Weihnachtsmanns in allen möglichen Variationen zu erzählen."

19. November 2004 | BAD SANTA • Kritik • Der SPIEGEL

BAD SANTA ist kein erbauliches Festtagsmärchen mit flockigem Humor, meint Oliver Hüttmann. "Billy Bob Thornton brilliert als fatalistischer Weihnachtsmann in der schmerzhaften Kino-Satire BAD SANTA, die derbe und desperat die besinnliche Festtagsmoral zerlegt. ... Terry Zwigoff rutscht auf manchen allzu platten Zoten aus, als dass man "Bad Santa" als rundum gelungene Tragikomödie preisen könnte. Er konnte als Regisseur auch keine visuelle Raffinesse entwickeln wie etwa Joel und Ethan Coen, die hier als Produzenten tätig waren und sogar das Drehbuch überarbeitet haben. Es ist vor allem Billy Bob Thornton, der diesen Film erinnerungswürdig macht - mit einem meisterhaften Minimalismus zwischen verkaterter Lakonik und knurrigen Eskapaden."

18. November 2004 | BAD SANTA • Kritik • Frankfurter Rundschau

BAD SANTA atmet den Geist des amerikanischen Punkrock, sagt Holger Römers. "ein Beispiel peinlichen Benehmens reiht sich an das nächste, ohne dass der stoische Erzählrhythmus den Takt wechselte. Dabei registriert Jamie Andersons Kamera gleichmütig die bizarre Tristesse weihnachtlichen Kitsches in einem Vorort im Wüstenstaat Arizona. Gerade dieser Grundton aus mürrischer Geschmacklosigkeit und Lakonie erlaubt es Zwigoff, auch seine skurrilsten Gags lapidar einzustreuen - und damit Lachtränen fließen zu lassen. Wenn eine Rolle es erlaubt, sich als Miesepeter gehen zu lassen, bedient das wohl den Narzissmus eines jeden Schauspielers; doch Thornton schafft es, das nie durchscheinen zu lassen."

18. November 2004 | BAD SANTA • Kritik • Die Tageszeitung

Für Harald Peters hat der Regisseur keinerlei Freundlichkeiten im Sinn. "In BAD SANTA ist die Grundstimmung hingegen von trostloser Ruhe. Während aus dem Hintergrund die gesamte Zeit über weihnachtlich gestimmte Kaufhausmusik dudelt, setzt Zwigoff auf lange Einstellungen und Dialoge, in denen Menschen gekonnt aneinander vorbeireden. Jede denkbare politische Inkorrektheit wird genüsslich ausgespielt und hinterher im Hinblick auf ihre politische Inkorrektheit kommentiert."

November 2004 | BAD SANTA • Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare vorab bei filmz.de.

November 2004 | BAD SANTA • Kritik • film-dienst 23/2004

Jörg Gerle bezeichnet BAD SANTA als AMERICAN PIE für Erwachsene. "Es geht recht ruppig und sexuell eindeutig zur Sache, Randgruppen und kleine Kinder bekommen ihr Fett weg, es werden nahezu alle Tabus amerikanischer Saubermann- Kultur verletzt. Einige Indizien sprechen indes dafür, das dieser politisch höchst unkorrekte Weihnachtsfilm doch etwas mehr ist als die plumpe Befriedigung niederer Unterhaltungsinstinkte ... So hat BAD SANTA, der an der Oberfläche wie ein zotiger Anti-Weihnachtsfilm beginnt - und sich definitiv nicht zur Nachahmung empfiehlt -, tief im Innern mehr von Frank Capras IST DAS LEBEN SCHÖN? als alle gelackten Feiertagskomödien der letzten Jahre zusammen."

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