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DIE VERGESSENEN

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Regie Joseph Ruben

Kritiken • DIE VERGESSENEN

15. November 2004 | DIE VERGESSENEN • Kritik • Berliner Zeitung

Mariam Schaghaghi spricht mit der Schauspielerin Julianne Moore über Gummibärchen, den Kalten Krieg und George W. Bush.

12. November 2004 | DIE VERGESSENEN • Kritik • Der Tagesspiegel

Der Film spielt souverän auf der Klaviatur der Suspense- und Schockeffekte, meint Daniela Sannwald, aber eigentlich lohnt sich wegen Julianne Moore der Film. "Es entspricht ganz und gar den Regeln des Genres, dass man von Anfang an keine Sekunde an der geistigen Zurechnungsfähigkeit Tellys zweifelt, wohl aber an der ihres sozialen Umfeldes. Allerdings setzt Julianne Moore ihr gesamtes beträchtliches schauspielerisches Können ein, um gerade diese Überzeugung ins Wanken zu bringen. Sie agiert hysterisch und stur und unnachgiebig. Sie kann mit vorgeschobenem Kinn und zu einer gekräuselten Linie gepressten Lippen eine bösartige Borderline-Persönlichkeit aufblitzen lassen."

11. November 2004 | DIE VERGESSENEN • Kritik • Die Tageszeitung

Christian Berndt war anfangs begeistert, aber bald verliert der Film an Geheimnis. "Statt irreführende Spuren zu legen, offenbart das Drehbuch sehr schnell, was für eine Macht hinter der Verschwörung stecken muss. Telly bekommt es jetzt mit Gegnern zu tun, die grinsen, wenn sie von Kugeln durchsiebt werden. Bedrohlich wirkt das allerdings nicht mehr, sondern hat den Trash-Appeal einer B-Movie-Parodie. Nur, dass es hier ernst gemeint ist. Julianne Moore hat in dieser immer abstruser werdenden Geschichte keinerlei Chance, ihrer Figur eine überzeugende Präsenz zu verleihen, zu schnell muss sie sich von der liebenden Mutter zur Kämpferin verwandeln. Dafür wird sie mit einer emotionalen Wunderwaffe ausgestattet, die den Film ganz und gar unerträglich macht."

November 2004 | DIE VERGESSENEN • Kritik • film-dienst 23/2004

Eine klaustrophobische psychische Intensität besitzt dieser Film, stellt Stefan Volk fest. Besonders der Beginn hat den Kritiker überzeugt. Aber dann hat er sich ein wenig beruhigter im Kinosessel zurückgelehnt, "doch ein Rest fantastischer Ungewissheit bleibt erhalten. Der Film changiert noch einige Zeit zwischen Psycho-, Mystery- und Verfolgungsthriller, gewürzt mit hinterhältigen Knalleffekten; doch je weiter der Plot voranschreitet, desto eindeutiger und banaler entwickelt er sich, und am Ende löst sich das sorgsame Erzählgeflecht auf triviale Weise im Abstrusen auf. Di Pego zeigt sich von seinen eigenen Rätseln überfordert, und in den Schlussakkorden ergeht sich der Film gar in fragwürdigem Mütterlichkeitspathos."

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